Neu-Ulm Eishockey: Pflicht erfüllt, nun folgt die Kür

DETLEF GRONINGER 24.12.2015
Das Mindestziel hat der Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm mit dem Klassenerhalt bereits erreicht. Die Zwischenrunde ist nun ein Bonus.

Landesliga-Aufsteiger VfE Ulm/Neu-Ulm hat sich mit Platz vier in der Vorrunde recht ansprechend verkauft. "Unser Ziel war der Nichtabstieg, und wir wollten uns in der Liga etablieren. Das ist uns gelungen", sagt Georg Meißner, zweiter Vorsitzender beim VfE. Nun winken Zusatzfestspiele im Eisstadion Neu-Ulm.

Zum Auftakt der Zwischenrunde müssen die "Donau Devils" aber am Sonntag (18 Uhr) beim EV Dingolfing antreten. Unter den sechs Mannschaften müssen die VfE-Cracks zumindest Platz vier erreichen, um in der Finalrunde den Bayernliga-Aufstieg anvisieren zu können. Die dann wohl wartenden Goliaths wie der Ex-Oberligist TSV Erding, der mit einem Etat von 250.000 Euro den dreifachen finanziellen Spielraum der "Donau Devils" vorweisen kann, dürften einige Hausnummern zu groß sein.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Die bisherigen Leistungen der Mannschaft von Trainer Michael Bielefeld haben für eine Eishockey-Aufbruchstimmung in der Region gesorgt. 500 Fans sind bei den Heimspielen keine Seltenheit mehr. Und auch zu den Auswärtspartien des VfE wie jetzt nach Dingolfing wird ein Fanbus, für den sich bei Marcus Pscheidl (0179/2191372) angemeldet werden kann, eingesetzt. "Es wäre absolut das Größte, wenn wir in der Zwischenrunde erneut Rang vier erreichen", sagt Meißner. "Wir wollen den vermeintlich Großen ein Bein stellen."

Unabhängig vom Abschneiden in der Zwischenrunde beginnt der Verein bereits mit den personellen Planungen für die neue Saison. So sollen nach Weihnachten die ersten Gespräche mit Erfolgsgarant Bielefeld über sein Verbleiben geführt werden. Meißner: "Wir sind mit ihm hochzufrieden und denken, dass er weitermachen wird."