Mit makelloser Bilanz (8:0 Punkte, 18:0 Tore) gewannen die Octopussys aus Geretsried das Eishockey-Turnier der Frauen im Neu-Ulmer Eisstadion. Die gastgebenden Powerflames vom EHC Ulm/Neu-Ulm schlossen das Turnier auf dem letzten Platz ab – bei 0:8 Punkten und 0:24 Toren.

Mit einem besseren Abschneiden hatten die Gastgeberinnen schon gerechnet – und dabei vor allem auf Ex-Nationalspielerin Andrea Weißbach als Neuzugang gesetzt. Doch die ehemalige Geretsriederin war wegen einer Knieverletzung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Das Trainer-Duo Sebastian Stach/Dalibor Plsek konnte die frühere deutsche Meisterin zwar einsetzen, aber die erhofften Akzente blieben aus. Mehr als ein Lattentreffer gelang Andrea Weißbach im Verlauf des Turniers nicht.

Die gebürtige Starnbergerin hat 28 Länderspiele für Deutschland bestritten und dabei sechs Treffer erzielt. Zuletzt war sie für den ECDC Memmingen im Einsatz.

„Für den Verein war das Turnier erfolgreich, weil wir Kontakte knüpfen und vertiefen konnten“, befand die EHC-Vorsitzende Beate Kirchner. Und weiter: „Die vielen Gegentore belegen, dass es bei uns nicht nur im Sturm hapert.“

Die Octopussys aus Geretsried ließen keine Zweifel am Turniersieg aufkommen, bezwangen in ihrem letzten Spiel die Trostberg Chief Ladies mit 5:0. Dadurch wurden die Lady Cats Ravensburg noch Zweite, den vierten Platz vor den heimischen Powerflames belegten die Wuide Henna aus Garmisch. Das direkte Aufeinandertreffen dieser beiden Kellerkinder entschieden die Wuide Henna mit 8:0 für sich.