Ulm Einstein-Triathlon in Ulm: "Ich denke, das wird ganz schön"

Schwimmen mag er mehr als Radfahren: Leo Humpenöder startet am Sonntag beim 1. Einstein-Marathon in Ulm.
Schwimmen mag er mehr als Radfahren: Leo Humpenöder startet am Sonntag beim 1. Einstein-Marathon in Ulm. © Foto: Humpenöder
LYDIA BENTSCHE 25.07.2013
Leo Humpenöder, der aus Ulm kommt und in Berlin studiert, startet am Sonntag beim 1. Einstein-Triathlon in seiner Heimatstadt. Der 23-Jährige hat bei einem Gewinnspiel der SÜDWEST PRESSE einen Startplatz gewonnen. Im Interview erzählt er von seinem Training, seiner Lieblingsdisziplin und seinen Erwartungen.
Du hast bei der SÜDWEST PRESSE einen Startplatz für den 1. Einstein-Triathlon in Ulm gewonnen. Beim Gewinnspiel hattest du als Grund angegeben, dass du gerne beim ersten Triathlon in deiner Heimatstadt dabei sein möchtest. Hast du denn überhaupt schon einmal bei einem mitgemacht?
Ja, zwischen 2004 und 2007 schon etwa 15-mal, davon vier in Erbach. Während meiner Schulzeit in Ulm habe ich auch bei den Triathleten in Dornstadt mittrainiert. Jetzt während meines Jura-Studiums in Berlin habe ich wenig Sport gemacht, ich war nur joggen. Erst vor Kurzem bin ich wieder ein bisschen geschwommen und Rad gefahren. Vor einem Monat habe ich dann in Berlin nach langer Zeit wieder an einem Triathlon teilgenommen.
 
In Ulm kann man wählen zwischen dem Fun-Triathlon (0,5 km Schwimmen/20 km Radfahren/5 km Laufen), der Olympischen Distanz (1,5 km/40 km/10 km) und der Mack-Mitteldistanz (2 km/80 km/21 km). Wo machst du mit?
Ich mache nur den kurzen Triathlon, der am Sonntag um 12.45 Uhr beginnt. Für die längeren Distanzen hätte ich mehr Zeit für die Vorbereitung benötigt – doch die hatte ich nicht. Ich will im Oktober mein Examen machen und konnte nur abends nach der Uni ein bisschen trainieren. Meist war ich laufen. Viel Zeit für große Radausfahrten war nicht. Und Radfahren in Berlin ist auch nicht so einfach. Da bräuchte ich erst eine Weile, bis ich überhaupt aus der Stadt draußen bin. Aber irgendwann will ich auch bei den längeren Distanzen mitmachen, vielleicht wenn ich in Rente bin (lacht).
 
Bei unserem Gewinnspiel hast du geschrieben, dass die größte Herausforderung am Triathlon für dich sei, „seine Kräfte einzuteilen, um beim Schlussspurt noch eine gute Figur machen zu können“. Welche ist denn eigentlich deine Lieblingsdisziplin?
Eindeutig das Schwimmen. Weil ich das am besten kann. Schwimmen war schon immer meine stärkste Disziplin. Und beim Joggen habe ich die größten Defizite, dabei ist das so wichtig hinten raus. Aber das konnte ich in Berlin auch am leichtesten und schnellsten trainieren.
 
Was reizt dich am Triathlon? Warum sagst du nicht: „Schwimmen macht mir am meisten Spaß, also schwimme ich einfach nur“?
Nein, nur schwimmen reicht mir nicht. Ich finde es schön, dass Triathlon eine Sportart für jedermann ist. Denn eigentlich jeder kann Schwimmen, Radfahren und Laufen. Aber die Kombination ist besonders anspruchsvoll. Klar, irgendwie ist das schon ein bisschen gestört, aber es macht Spaß (lacht).
 
Hast du bestimmte Hoffnungen oder Erwartungen an den Triathlon in deiner Heimatstadt?
Ich denke, entlang der Donau bis zum Metzgerturm zu laufen, wird ganz schön. An der Strecke werde ich einige Leute kennen, zum Beispiel von meinem früheren Verein. Auch meine Familie schaut zu. Und mein kleiner Bruder macht auch mit. Wir starten zusammen und dann schauen wir mal, wie es läuft. Es soll ja ziemlich heiß werden, daher kann ich schlecht einschätzen, wie es wird. Vielleicht schaffe ich den Triathlon in einer Stunde und zehn Minuten oder ein bisschen langsamer. Wir werden sehen.
 
Viel Erfolg für Sonntag. Wir sind gespannt, wie es läuft, wie es dir gefällt und was du uns am Montag dann davon erzählst.