Rom Ceferin: Ja zu EM-Modus, 40 WM-Teams "etwas zu viel"

Aleksander Ceferin gilt als Favorit für den Posten des UEFA-Präsidenten. Foto: Igor Kupljenik
Aleksander Ceferin gilt als Favorit für den Posten des UEFA-Präsidenten. Foto: Igor Kupljenik
Rom / dpa 05.09.2016

"Ja zur Euro mit 24 Teams, das war spektakulär, ein Erfolg für das Publikum, wenn auch vielleicht etwas lang", sagte der slowenische Verbandspräsident der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport". "Es erlaubt auch den kleineren Ländern, dabei zu sein". Eine WM mit 40 anstelle von 32 Teilnehmern halte er jedoch für "etwas zu viel". Der neue FIFA-Präsident Gianni Infantino setzt sich für eine Ausweitung ein.

Die Europäische Fußball-Union wählt kommende Woche in Athen den Nachfolger des gesperrten Präsidenten Michel Platini. Neben Ceferin treten auch der Niederländer Michael van Praag und der spanische UEFA-Vize Angel Maria Villar Llona an. "Ich fühle mich als Favorit, aber niemand hat schon vor einer Wahl gewonnen", sagte Ceferin. Unter anderem der Deutsche Fußball-Bund plädiert für den Slowenen.

Als UEFA-Chef würde er sich vor allem für die Sicherheit in den Stadien einsetzen, kündigte Ceferin an. "Die UEFA kann nicht weiter so tun, als ob die Gewalt nicht ihr Problem wäre. Man hat gesehen, was bei der EM passiert ist und ich fürchte, das sich die Situation verschlimmert", sagte er.

Zur geplanten Reform der Champions League habe er sich noch kein Bild gemacht, sagte Ceferin. Die Idee einer europäischen Superliga als Konkurrenz zur bisherigen Königsklasse bezeichnete er hingegen als "Krieg gegen die UEFA".

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel