Zehn Jahre nach ihrem glänzenden Auftritt bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin hat Hochspringerin Ariane Friedrich beim ISTAF nachträglich ihre Silbermedaille bekommen.

Für die 35-Jährige wurde die emotionale Zeremonie zu einer späten Genugtuung. Der vor ihr platzierten Russin Anna Tschitscherowa war wegen Dopings die Medaille bereits im Februar 2018 aberkannt worden.

Jon Ridgeon, Geschäftsführer des Leichtathletik-Weltverbands IAAF, überreichte Friedrich die Silbermedaille. „Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn niemand gedopt hätte und ich das alles 2009 schon erlebt hätte. Dass ich die Medaille jetzt nachträglich beim ISTAF bekomme, ist aber eine runde Sache und ein perfekter Abschluss“, hatte die ehemalige Weltklasse-Hochspringerin schon vor der bewegenden Zeremonie gesagt.

Im Jahr 2008 war Friedrich beim ISTAF zum ersten Mal unter freiem Himmel über zwei Meter gesprungen, am 14. Juni 2009 hatte sie dort mit 2,06 Metern den noch heute gültigen deutschen Rekord aufgestellt.

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