Die Organisatoren des Berlin-Marathons sind vom Aus der renommierten Großveranstaltung durch eine Verordnung des Senats kalt erwischt worden.

„Ich bin absolut überrascht“, sagte Jürgen Lock, Geschäftsführer des veranstaltenden SCC Berlin, dem „Tagesspiegel“. Nach seinen Angaben wurde Lock nicht von den Behörden vorher informiert, dass das Event am 26. und 27. September nicht stattfinden kann.

Er habe von der Entscheidung des Senats, alle Veranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmern im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verbieten, aus den Medien erfahren. Berlins Sportsenator Andreas Geisel (SPD) erklärte der Zeitung: „Als Sportsenator bedauere ich jedes Sportereignis, das nicht stattfinden kann.“ Es wäre aber unfair gewesen, die Veranstalter in falscher Hoffnung zu wägen und eine Sicherheit zu suggerieren, die es so noch nicht gebe.

Der Halbmarathon, der ebenfalls vom SCC organisiert wird, hatte ebenfalls bereits wegen der Corona-Krise abgesagt werden müssen. „Das Jahr ist gelaufen“, sagte Lock mit Blick auf die Finanzen.

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