Ulm / HELEN WEIBLE Acht Ulmer Aerobic-Athletinnen haben sich für die Jugend-WM qualifiziert. Magdalena Schmid wäre gerne auch mit ihrer Gruppe hingereist.

Magdalena Schmid wusste nicht so recht, ob sie sich ganz doll freuen sollte, als sie von den endgültigen Nominierungen erfuhr. Das Aerobic-Küken des SSV Ulm 1846 hat in Eisenberg/Thüringen bei der zweiten Qualifikation für die Jugend-WM (Südkorea) den dritten Rang erreicht und sich im Einzel damit das Ticket für ihr WM-Debüt gelöst. Die Zwölfjährige wäre aber auch zu gerne in Begleitung ihrer Freundinnen im Juni nach Incheon geflogen. Ein doppelter Start im Einzel und mit der Gruppe (12 bis 14 Jahre) wäre ihr Traum gewesen.

Aber die TuS Rotenburg präsentierte in dieser Kategorie eine minimal bessere Choreografie und so blieb der jüngeren Gruppe der Ulmer Bundeskader-Athletinnen ein Start in Fernost verwehrt. Ebenso knappe Ergebnisse gab es bei den beiden Ulmer Trios: Danica Weig, Maya Schwally und Nadja Mack setzten sich um 0,05 Wertungspunkte vor der TG Nieder-Ingelheim, aber auch mit einem Punkt vor den Vereinskolleginnen Celina Glöckle, Emma Sturm und Lina-Sophie Schmid durch, die in der ersten Quali noch vorne gelegen hatten. Trainerin Anke Beranek und Athletiktrainer Klaus Häberle freuen sich auch, dass die Gruppe der 15- bis 17-Jährigen den ersten Platz belegen konnten. "Uns ist dabei die erhoffte Revanche gegen Halle gelungen", sagte Beranek. Im Gegensatz zu den Stützpunkt-Athletinnen hatten ihre Mädels trotz mächtig Muffensausen eine fehlerfreie Choreografie abgeliefert.