Der VfB Stuttgart hat am Mittwoch (15.09.2021) bekanntgegeben, dass Thomas Hitzlsperger seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender nicht verlängern wird.

VfB Stuttgart: Entscheidung von Hitzlsperger wird respektiert

„Der VfB nimmt diese Entscheidung mit großem Bedauern auf, respektiert sie jedoch voll und ganz“, schrieb der Fußball-Verein auf seiner Webseite. Bis zum Ende seines Vertrages, der im Herbst 2022 ausläuft, wird Hitzlsperger im Amt bleiben.
Hitzlsperger habe seinen Standpunkt sowohl dem Aufsichtsratsvorsitzenden Claus Vogt als auch dem gesamten Gremium persönlich erklärt, hieß es weiter in der Mitteilung des Klubs.
„Dies ist mir nicht leichtgefallen, denn der VfB bedeutet mir unheimlich viel. Ich verbinde viele wunderbare Momente mit diesem Klub und den hier wirkenden Menschen“, sagte der 52-malige Nationalspieler und frühere VfB-Kapitän, der die Stelle im Oktober 2019 übernommen hatte: „Ich empfinde große Dankbarkeit für die gemeinsamen Jahre und bleibe dem VfB auch in Zukunft emotional eng verbunden. Und ich werde gemeinsam mit unserem Team bis zum letzten Tag in diesem Job alles für den VfB geben.“

Hitzlsperger: Nachfolger wird in Ruhe gesucht

Im Aufsichtsrat bestehe keinerlei Zweifel daran, dass Hitzlsperger seine Aufgabe bis zum Vertragsende fortführen soll, sagte Vogt: „Für die Suche nach einem Nachfolger können und werden wir uns die gebotene Zeit nehmen, denn wir sind in der AG stabil und stark aufgestellt.“
Vogt betonte weiter: „Unter seiner Führung hat der VfB sich sportlich sehr gut entwickelt, sich professionalisiert und das Profil eines Klubs erhalten, der für gesellschaftliche Werte wie Toleranz und Nachhaltigkeit steht und sie offen vertritt.“