Der stark unter Druck geratene Markus Weinzierl bleibt Trainer beim VfB Stuttgart. „Er wird heute das Training leiten, er wird auch in dieser Woche das Training leiten, und er wird gegen Leipzig auf der Bank sitzen“, sagte VfB-Sportvorstand Michael Reschke am Montagvormittag in Stuttgart. Kurz darauf stand Weinzierl mit den Profis auf dem Platz und nahm seine Arbeit beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten wieder auf.

Tags zuvor hatten die Schwaben mit 0:3 bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verloren. „Das war ein Rückschlag für uns alle“, sagte Reschke und sprach von einer „heftigen und bitteren Niederlage“. Als Tabellen-16. hat der VfB einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und liegt drei Zähler vor Schlusslicht 1. FC Nürnberg. „Die Zwischenbilanz ist unerfreulich und absolut enttäuschend“, sagte Reschke. „Unser aller Aufgabe ist es, die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. Wir dürfen uns jetzt nicht selbst zerfleischen.“

Lange Gespräche nach 0:3-Klatsche

Nächste Aufgabe der Stuttgarter ist das schwere Heimspiel gegen den Tabellenvierten RB Leipzig am Samstag. 13 Spiele bleiben noch, um die Abstiegsgefahr zu bannen und zumindest die drei Punkte Rückstand auf den Tabellen-15. FC Augsburg aufzuholen. Man habe am Sonntagabend und am Montagmorgen „lange mit Weinzierl gesprochen“, sagte Reschke und betonte: „Wir müssen für die nächsten Spiele erreichen, dass die Mannschaft ein anderes Gesicht zeigt und müssen daran glauben, dass es uns gemeinsam gelingt, die Liga zu halten.“