Für Lewis Hamilton spielt es keine Rolle, dass der Große Preis von China das 1000. Rennen in der Geschichte der Formel 1 sein wird.

„Ich bin keiner für Geburtstage, Jubiläen oder sonstige spezielle Tage“, sagte der Brite im Fahrerlager auf dem Shanghai International Circuit. Er gehe das Wochenende nicht anders an als jedes andere: „Ob es das 1000., 2000. oder das 10.000. ist - das ist eine irrelevante Zahl für mich“, meinte der fünfmalige Weltmeister und Titelverteidiger von Mercedes.

Im Kampf gegen Ferrari ist der 34-Jährige zuversichtlich, dass „wir noch mehr aus den Rennwochenenden rausholen können“. Ob der Motor der Scuderia tatsächlich stärker ist und Sebastian Vettel sowie sein Teamkollege Charles Leclerc wie zuletzt in Bahrain auf den Geraden deutlich schneller sind als die Silberpfeile, wird sich auf dem Kurs in Shanghai zeigen.

„Es sieht nach einem großen Unterschied auf den Geraden aus, zumindest war es in Bahrain so“, meinte der WM-Führende Bottas. Sollten es vier Zehntelsekunden sein, wie von manchen vermutet, wären diese im Motorbereich in einer Saison sehr schwer aufzuholen, betonte der 29 Jahre alte Finne. „Wir müssen unsere Stärken in anderen Bereichen haben“, meinte Bottas.

Er liegt vor dem dritten Saisonrennen mit 44 Punkten einen Zähler vor Hamilton. Das Duo des deutschen Werksteams hatte in Australien - Bottas vor Hamilton - und Bahrain - Hamilton vor Bottas - jeweils einen Doppelsieg gefeiert. Leclerc ist Vierter mit 26 Punkten, Vettel Fünfter mit 22 Zählern. Zwischen liegt noch Max Verstappen von Red Bull (27).

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