Formel 1 Darüber wird im Fahrerlager von Bahrain auch gesprochen

Lewis Hamilton würde gern in die Fußstapfen von John Surtees treten und auch als Motorradpilot Erfolge einfahren. Foto: Luca Bruno/AP
Lewis Hamilton würde gern in die Fußstapfen von John Surtees treten und auch als Motorradpilot Erfolge einfahren. Foto: Luca Bruno/AP © Foto: Luca Bruno
Sakhir / DPA 06.04.2018

Das großzügige Fahrerlager von Bahrain bietet der Formel 1 viel Platz für hitzige Diskussionen und buntes Geschwätz. Gesprächsstoff gibt es vor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag genug.

REFORMEN: Die Pläne der Formel-1-Eigentümer für die Zukunft der Rennserie sind das bestimmende Thema abseits der Strecke. Am Freitag will die Geschäftsführung die Details für die Zeit ab 2021 verkünden. Ferrari und Mercedes haben schon Widerstand gegen einen drastischen Sparkurs, technische Vereinfachungen und die gleichmäßigere Verteilung der Einnahmen angekündigt. Die Formel-1-Chefs indes haben wohl die Mehrheit der Rennställe auf ihrer Seite und wollen zudem mit ihrem Programm den Weg für den Einstieg anderer Hersteller wie Porsche ebnen. Die Diskussion könnte zur Zerreißprobe werden.

WECHSELSPIEL: Weltmeister Lewis Hamilton würde sich gern auch als Motorrad-Pilot mit den Besten der Welt messen. „Ich wünschte, ich könnte auch in der MotoGP fahren“, verrät der 33 Jahre alte Brite und erinnert an vergangene Zeiten, als John Surtees Titel auf zwei und vier Rädern holte. Doch der viermalige Champion weiß um das Risiko. „Die MotoGP-Fahrer könnten den ganzen Tag im Formel-1-Auto rumfahren, da kann ja wenig passieren. Aber wenn ich MotoGP fahre, würde ich stürzen, das machen sie ja alle. Und ich bin nicht bruchsicher“, sagt Hamilton.

KONSEQUENZEN: Der größte Verlierer des Saisonstarts war das Haas-Team. Mit zwei Anfängerfehlern beim Boxenstopp in Melbourne vergab der US-Rennstall satte Punkte. Mit lockeren Rädern rollten die beiden Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen kurz nach dem Reifenwechsel am Streckenrand aus. In Bahrain tauschen die Mechaniker deshalb ihre Positionen beim Boxenservice. „Aber nicht, weil sie einen Fehler gemacht haben, sondern um ihr Selbstvertrauen zurückzubekommen“, sagt Teamchef Günther Steiner.

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