Anfang September beginnt die  Saison 2019/20, in der der TTC Bietigheim-Bissingen erneut in der Regionalliga Südwest aufschlagen wird, nachdem der Aufstieg in die dritte Bundesliga in der abgelaufenen Saison 2018/2019 nur knapp verpasst wurde. Im Gegensatz zur vergangenen Spielzeit hat sich dabei die Aufstellung der Spitzenmannschaft des TTC deutlich verändert. So werden Mats Sandell und Neuzugang Ilya Shamin das Spitzenpaarkreuz bilden. Shamin, der vom TTC Wöschbach nach Bietigheim-Bissingen kommt, soll nach einer erfolgreichen Saison in der dritten Bundesliga nun in der Regionalliga punkten. Es ist zudem zu hoffen, dass der Japaner Takumi Ichinose einige Spiele im Spitzenpaarkreuz absolvieren wird. „Wir müssen sehen, wie sich die Einsätze zeitlich mit seinem Studium vereinbaren lassen“, so TTC-Vorstand Matthias Grünenwald zur Einsatzplanung bezüglich Ichinose.

Löffler und Horvat auch neu

Das mittlere Paarkreuz wird 2019/20 aus Jeromy Löffler und Nikola Horvat bestehen. Löffler, der vom Bundesligisten ASV Grünwettersbach an die Enz wechselt, gilt als eines der größten deutschen Talente und erreichte vor wenigen Monaten im Alter von 15 Jahren den dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend. Horvat, der aus Kroatien stammt, wird zum ersten Mal in Deutschland aufschlagen und bringt die besten Voraussetzungen mit sich. „Nikola wollte unbedingt nach Deutschland und sich hier beweisen. Er strotzt vor Ehrgeiz und wird eine positive Überraschung sein. Jeromy zeigt bereits jetzt schon, dass er ein enormer Gewinn, sowohl sportlich, als auch menschlich sein wird“, freut sich Grünenwald auf die beiden Hoffnungsträger.

Komplettiert wird das Team durch Mohamed Azzam, Tom Mayer und Juan Jesus Gomes-Carvajal, die zusätzlich in einigen Spielen auch als Verstärkung für die zweite Vertretung des TTC, die diese Saison in der Verbandsliga antritt, zum Einsatz kommen werden. Während Mayer bereits letzte Saison die Farben des TTC trug, sind Azzam und Gomes-Carvajal zwei weitere, junge Neuzugänge, die nun mit Bedacht integriert werden sollen. „Sportlich besitzen beide enormes Potential. Wir hoffen, dass wir sie auf ihrem Weg weiter voranbringen können“, beschreibt Grünenwald die Pläne mit den Youngstern.

Dabei ist die Marschroute klar vorgegeben. Nach dem knapp verpassten Aufstieg im vergangenen Jahr soll es dieses Mal zu mehr reichen, sodass es erklärtes Ziel sein wird, vorne mitzuspielen. Dabei werden aller Voraussicht nach die Hauptkonkurrenten vom DJK Sportbund Stuttgart, dem SV Plüderhausen sowie dem 1. FSV Mainz 05 kommen und im Kampf um die vorderen Plätze sicherlich ein Wörtchen mitreden wollen.

Im Lager des TTC ist in Vorbereitung auf die kommende Saison neben dem sportlichen Aspekt auch die Entwicklung des Mannschaftsgefühls auf einem guten Weg. „Im Moment sind ja noch einige Unbekannte im Team“, erläutert Grünenwald den Status quo. „Es soll einen gemeinsamen Lehrgang in der Vorbereitung geben, um diesem Teamspirit eine vernünftige Basis zu schaffen“, so der TTC-Vorstand weiter.