Fechten Nachwuchs holt Titel und Medaillen

Lis Fautsch
Der Heidenheimer Nachwuchs holt sieben Titel und acht weitere Medaillen.

In Topform zeigten sich die Schüler des Fechtzentrums Heidenheim bei den Landesmeisterschaften Baden/Nord-Württemberg. Sieben Titel und acht weiter Medaillen konnte man sich mit dem Degen in den verschiedenen Altersklassen sichern.

In der U 10 der Mädchen sicherte sich Maria Herz vor Vereinskameradin Anna Sünderhauf die Goldmedaille, indem sie das Finalgefecht mit 10:8 für sich entschied. Katie Busch konnte sich bei der U 11 über die Silbermedaille freuen. Sie setzte sich im Halbfinale gegen Darin Mohr vom Fechtverein Heidelberg 10:9 durch, zog aber gegen Svenja Heinrich im Finale mit 7:10 den Kürzeren.

Bei der U 12 standen gleich drei Heidenheimerinnen auf dem Podest. Im reinen HSB-Halbfinale setzte sich Lisa-Marie Nüsseler 10:2 gegen Greta Neuber durch und konnte auch im Finale gegen Lisa Wunderle von der Fechtakademie Ravensburg mit 10:1 auftrumpfen. Wunderle hatte vorher äußerst knapp mit 10:9 gegen HSBlerin Annalena Wohlstein gewonnen, die für die zweite Bronzemedaille sorgte.

Auch in der Mannschaft trat das Quartett Wohlstein, Nüsseler, Busch und Neuber sehr
souverän auf. Im Halbfinale wurde die Startgemeinschaft Hardheim-Höpfingen/Tauberbischofsheim mit 45:30 geschlagen, im Finale die TSG Reutlingen mit 45:22.

Im Herrendegen gewann in der Altersklasse U 10 Eilert Kummer Gold. Er schlug im Halbfinale seinen Zwillingsbruder Rainald mit 10:8 und im Finale Vereinskollege Julian Saur mit 10:7. Bei der U 11 sicherte sich Istvan Schuller die Goldmedaille. Er gewann im Finale gegen Rudy Hummel aus Pliezhausen. Dieser hatte vorher Noah Kreß vom HSB mit 10:9 besiegt, der noch auf dem Bronzerang landete.

In allen Klassen gut verkauft

Bei der U 12 gewann Frederik Zimmermann zuerst im Halbfinale gegen Paul Reich vom HSB 10:5 und ließ dann auch Kilian Schmutz vom SSV Ulm 1846 im Finale mit 10:4 keine Chance.

In der Mannschaft setzten sich Cornelius Köpf, Paul Reich, Frederik Zimmermann und Johannes Köpf im Halbfinale gegen Böblingen mit 45:21 durch. Im Finale gab es dann gegen Gastgeber Ditzingen einen ebenso überzeugenden 45:27-Sieg.

„Heidenheim hat deutlich gezeigt, dass wir hier im Land die Nummer eins sind. In allen Altersklassen konnten wir uns gut verkaufen. Die Schüler waren richtig motiviert, sich von ihrer besten Seite zu zeigen, was uns Trainern natürlich sehr viel Freude bereitet und uns ermutigt, weiter mit ihnen zu arbeiten“, kommentierte Wilhelm Ewert, Trainer im Herrendegen, die Ergebnisse.