Zehn Siege in zehn Landesliga-Spielen: Die Eishockeyspieler des VfE Ulm/Neu-Ulm sind weiterhin ungeschlagener Spitzenreiter – bei nur einem Punktverlust – und auf bestem Weg sich einen Platz für die Aufstiegsrunde zu sichern. Während die Devils am Freitagabend das Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen knapp mit 6:4 (1:2, 2:1, 3:1) gewannen und VfE-Coach Robert Linke sichtlich unzufrieden war, zeigte der Tabellenerste am Sonntag beim 7:4 (3:2, 3:1, 1:1) gegen den EV Burgau eine verbesserte Leistung.

Devils klassieren Tor in Unterzahl

In der Partie im Neu-Ulmer Eisstadion hatten die Wölfe aus Bad Wörishofen den VfE an den Rande einer Niederlage. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. „Dazu haben wir oft die Scheibe verloren und in Unterzahl unsauber gespielt“, sagte Linke, dessen Team durch Dominik Synek (8.) 1:0 in Führung ging.

Wölfe-Stürmer Franz Schmidt nutzte eine Zeitstrafe der Devils aus, traf zum Ausgleich (14.) und schoss die Gäste 2:1 in Front (20.). Peter Brückner (21.) egalisierte den Spielstand nach Vorarbeit von Devils-Kapitän Martin Jainz, der zum 3:2 (32.) traf. Der Ausgleich folgte prompt (34.).

In doppelter Unterzahl kassierten die Devils im Schlussdrittel – zum dritten Mal während eines Powerplays – ein Gegentor zum 3:4 (42.).

Dank Devils-Keeper Maximilian Güßbacher, der viele Fehler der Vorderleute ausbügelte, geriet der VfE nicht weiter in Rückstand. Die Wende leitete Jakob Schwarzfischer (43.) ein. Das tschechische Duo Petr Ceslik (44.) und Synek (60.) machten den Sieg perfekt.

950 Fans sehen Devils-Spiel

Beim 7:4-Sieg im Derby gegen Burgau ließ der VfE-Angriff vor 950 Zuschauern einige Großchancen aus. Dennoch drehten die Devils, nach Rückstand (8.), dank Ceslik (12.), Niklas Dschida (15.) und Synek (20.) die Partie. Obwohl die Eisbären zweimal (17., 28) ausglichen, ließ sich der Spitzenreiter nicht aus dem Konzept bringen. Devils-Topscorer Synek (29.), Marius Dörner (36.) und Tim Tenschert (39.) erhöhten auf 6:3 vor dem Schlussdrittel.

Die Antwort auf das 4:6 des EV (43.) hatte Brückner (45.) „Es ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Taktisch wurde alles umgesetzt und die Defensivleistung war – vor allem in Unterzahl überragend“, sagte Linke, der nun im Spiel gegen Farchant auf Timo Schirrmacher verzichten muss. Der 22-Jährige hatte aufgrund eines Checks (57.) fünf Minuten und eine Spieldauer-Disziplinarstrafe erhalten.

11


Treffer hat der VfE-Stürmer
Dominik Synek bislang in dieser Landesliga-Saison erzielt. In neun Partien gab der 24-jährige Tscheche zudem noch zehn Torvorlagen.