Rudern Zwei Ulmer sitzen im Siegerboot

Ulm / Hansjörg Käufer 11.04.2018

Wie gut die deutschen Rennruderer aus dem Winter kamen, wurde im Kleinboot über 6000 Meter auf dem Elster-Saale-Kanal getestet. Und hier zeigte sich Leichtgewicht Mahni Fatahi vom Ulmer Ruderclub Donau im Kampf gegen die Uhr in blendender Form. Bei harten Bedingungen, die Athleten hatten es mit einem kräftigen Gegenwind zu tun, ruderte der Ulmer Chemie-Student die Sechs-Kilometer-­Strecke in 23:41 Minuten. Von den U-23-Ruderern war keiner schneller. Bereits beim vorhergehenden Ergometer-Test trumpfte Fatahi mit einer tollen Leistung auf. Nur eine Sekunde fehlte ihm zum Sieg. „Ich bin mit meiner Leistung zufrieden“, resümierte Fatahi: „Ich konnte sogar ein paar Leute aus dem Olympia-­Kader hinter mir lassen.“

Clara Oberdorfer konnte sich bei den Junioren mit ihrer neuen Partnerin Celina Waldschmidt aus Hanau voll auf den Zweier-­ohne konzentrieren. Und auch ihr gelang ein Saisonstart nach Maß. In der Endabrechnung lagen sie 21 Sekunden vor den Zweitplatzierten. Der Rest des Feldes folgte abgeschlagen.

Ein weiteres gutes Resultat steuerte Katrin Volk bei. Die 19-jährige Radolfzellerin studiert in Ulm und trainiert seit 2017 an der Donau. In der leichten U-23-Klasse kam sie im Einer auf den dritten Platz, ebenso auf dem Ergometer.

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