Die Devils Ulm/Neu-Ulm sind in der Bayernliga-Aufstiegsrunde wieder auf Schlagdistanz zu den drei Plätzen, die den Sprung nach oben ermöglichen. Im Derby siegte der Eishockey-Landesligist beim ESV Burgau 2000 mit 6:2 (3:0, 1:2, 2:0) und hat zum Abschluss der Hinrunde nur noch zwei Punkte Rückstand auf den drittplatzierten Bayernligisten ERV Schweinfurt. Dort sind die Devils am kommenden Freitag (20 Uhr) im wohl richtungsweisenden Duell gefordert. „Wir sind jetzt auf Tuchfühlung, das wird ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel für uns“, weiß Georg Meißner, Zweiter Vorsitzende des VfE.

In Schweinfurt wird die Mannschaft von Trainer Robert Linke nach vier Siegen in Serie mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen im Gepäck antreten. In Burgau sorgten die VfE-Cracks schon früh für klare Verhältnisse. Dominik Synek (12., 20.), Florian Döring (15.) und Peter Brückner (21.)  münzten die Überlegenheit der Gäste in Treffer um. „Wir haben auch kaum Torchancen für Burgau zugelassen“, freute sich Meißner.

Erst als die Devils den Fuß vom Gaspedal genommen hatten, bekam Burgau etwas mehr Zugriff auf die Partie und kam zu den zwei Treffern (22., 24.). Im Schlussabschnitt brannte nichts mehr an, Döring (43.) und Brückner (57.) erzielten dann zwei weitere VfE-Tore. Stürmer Nicklas Dschida (50.) bekam bei einem Schlagschuss den Puck auf das Knie (starke Prellung) und musste verletzt ausscheiden. Ob er am Freitag in Schweinfurt spielen kann, ist noch ungewiss.