Baseball Verlieren für Falcons gegen Saarlouis verboten

Die Ulmer um Pitcher Jose Pimentel bangen um den Klassenerhalt.
Die Ulmer um Pitcher Jose Pimentel bangen um den Klassenerhalt. © Foto: Rudi Apprich
Ulm / Detlef Groninger 03.08.2018

Bei den VfB Ulm Falcons wissen das Trainergespann Senad Sekic und Georg Oberst sowie die Mannschaft, was die Stunde geschlagen hat. Siege in den Duellen am Abstiegsrunden-Doppelspieltag der Baseball-Bundesliga auf dem heimischen Gelände im Pfaffenhau am Samstag (12 Uhr und 15.30 Uhr) gegen die Saarlouis Hornets sind vermutlich die letzte Hoffnung, doch noch den Rettungsanker werfen zu können. „Wenn wir beide Spiele verlieren, ist es vorbei mit der Bundesliga“, stellt Falcons-Sportdirektor Georg Oberst klar. „Es geht jetzt um die Wurst.“

Bei noch zehn ausstehenden Partien müssen die Ulmer vier Siege gegenüber den Saarländern, den vermeintlichen Hauptkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, aufholen. „Ich bin recht optimistisch, dass wir gegen Saarlouis etwas reißen können. Wir waren in den bisherigen Spielen schon die bessere Mannschaft“, ergänzt Oberst. Allerdings gab es bei den vier Duellen in dieser Saison drei Niederlagen für die Falcons. Wobei beim letzten Aufeinandertreffen in Saarlouis beide Begegnungen unglücklich mit nur einem Punkt Differenz (10:11, 3:4) verloren gingen. Wenigstens ist bei Ulm nun Schlagmann Klaus Nikolici nach seinem Einsatz mit der rumänischen Nationalmannschaft wieder mit dabei. Dafür fehlt im Outfield Stammspieler Arthur Müller, der sich für drei Wochen in den Urlaub verabschiedet hat.

Aufstiegsfrage noch ungeklärt

Doch selbst bei erneuten Pleiten gegen Saarlouis lebt die Hoffnung der Falcons auf eine zweite Runde in der 1. Bundesliga weiter. Bislang hat sich noch kein Zweitligist offen zu seinen Aufstiegsambitionen geäußert. Die Meldung von interessierten Vereinen muss dem Verband bis Mitte August vorliegen. Momentan gibt es nur Gerüchte, dass womöglich die Tübingen Hawks und die Raiffeisen Wölfe Lauf an der Pegnitz den Sprung nach oben wagen könnten. Sollte das Realität werden, müsste das Bundesliga-Schlusslicht eine Etage tiefer und der Vorletzte in die Relegation um den Klassenerhalt.

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