Volleyball Ungeschlagen zurück in die Oberliga

16 Spiele, 16 Siege – so lautet die beeindruckende Bilanz der Bagger-, Block- und Schmetterköniginnen des SSV Ulm 1846. Den Aufstieg in die Oberliga errangen (von links nach rechts): Ann-Kathrin Rothen­bacher, Ute Armbruster, Carolin Ott, Chiara Eckhardt, Regina Schindele, Riccarda Bösking, Luisa Stahl, Madeleine Zimmermann, Alisia Schwindt, Franziska Haas, Silvia Reiter und Svenja Müller.
16 Spiele, 16 Siege – so lautet die beeindruckende Bilanz der Bagger-, Block- und Schmetterköniginnen des SSV Ulm 1846. Den Aufstieg in die Oberliga errangen (von links nach rechts): Ann-Kathrin Rothen­bacher, Ute Armbruster, Carolin Ott, Chiara Eckhardt, Regina Schindele, Riccarda Bösking, Luisa Stahl, Madeleine Zimmermann, Alisia Schwindt, Franziska Haas, Silvia Reiter und Svenja Müller. © Foto: Volkmar Könneke
Alexander Finck 13.03.2018

Endlich wieder Oberliga! Die Volleyballerinnen des SSV Ulm 1846 haben trotz Verletzungspech die Meisterschaft perfekt gemacht. Nach einem umkämpften 3:2-Erfolg beim TSV Laupheim steigt das Team nach einem Jahr Abstinenz wieder in die Oberliga auf.

Zunächst sah es jedoch danach aus, als könne Laupheim die Siegesserie von der Mannschaft um SSV-Trainer Florian Franke unterbrechen. Die Hausherren begannen die Partie sehr konzentriert, dazu kamen einige Annahmefehler der Ulmerinnen, die eine schnelle 11:4-Führung des TSV begünstigten. „Wir waren zu Beginn sehr angespannt, deshalb hatten wir keinen guten Start ins Spiel“, sagte die Ulmer Spielführerin Riccarda Bösking.

Eine kurze Ansprache Frankes half seinen Damen, wieder ins Spiel zu finden. Plötzlich lagen sie sogar 21:20 in Führung. Die Partie war nun ausgeglichen, Punkt um Punkt musste hart erkämpft werden. Laupheim hielt dagegen und verwandelte den ersten Satzball zum 25:23.

In den Sätzen zwei und drei erhöhten die Spielerinnen des SSV das Tempo. Durch Abstimmungsschwierigkeiten der Laupheimerinnen in der Ballannahme und den „druckvollen Aufschlägen als Hauptwaffe“, wie es Franke nannte, hielten die Ulmer Damen den Gastgeber auf Distanz und drehten die Partie zum 2:1. Schon da stand fest, dass Ulm in der nächsten Saison in der Oberliga spielen würde, da sie punktgleich mit Bad Waldsee waren, aber einen Sieg mehr als die Konkurrentinnen auf dem Konto hatten.

„Wir haben uns schon nach dem dritten Satz gefreut, da wir wussten, dass wir es geschafft hatten“, sagte Bösking. Franke fügte an: „Die Anspannung war endlich weg. Aber wir haben wieder einen Satz gebraucht, um zurück in unser Spiel zu finden“. Durchgang vier der Partie war nach einer deutlichen Laup­heimer Führung schnell entschieden. Dennoch brauchte der TSV vier Satzbälle, um mit dem 25:20 das Spiel wieder auszugleichen.

Im fünften Satz zeigten sich die Ulmer Damen in ihren pinken Trikots wieder mit scharfen Aufschlägen und präzisen Schmetterbällen. Sie ließen Laupheim keine Chance und sicherten sich mit dem 15:7 den Sieg. „Meine Mädels haben sich zusammengerissen, denn ich wollte diese Saison kein Spiel verlieren“, sagte Coach Franke vom frischgebackenen Meister. In dieser Form können die Ulmer Frauen auch in der Oberliga eine gute Rolle spielen.

Blaustein festigt Tabellen-Mittelfeld

Die Volleyballerinnen des TSV Blaustein haben sich am letzten Doppelspieltag der Saison den Verbleib in der Landesliga gesichert. Der Oberliga-­Absteiger der vergangenen Spielzeit Blaustein besiegte den Absteiger FV Tübinger Modell II mit 3:0 (25:21 25:21 30:28) und gewann auch die Partie gegen den TSG Reutlingen mit 3:1 (25:13 25:16 23:25 25:21). Nach den beiden Siegen in der heimischen Lixhalle fixiert das Team von Trainer Michael Pscheidl mit 23 Punkten den fünften Rang der Tabelle. af

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