Turnen Ulmer Turnerinnen wehren Abstieg ab

Laura Jurca turnte die Höchstpunktzahl für Ulm.
Laura Jurca turnte die Höchstpunktzahl für Ulm. © Foto: SSV Ulm 1846
swp 28.11.2016

Durch den Sieg in der Relegation in Singen haben die Kunstturnerrinnen des SSV Ulm 1846 den Abstieg in die dritte Bundesliga erfolgreich abgewehrt und freuen sich auf eine weitere Zweitliga-Saison. Trotz des großen Drucks und der anfänglichen Nervosität lieferten die Mädchen des Ulmer Leistungszentrums einen fast fehlerfreien Wettkampf ab. Der TSV Berkheim bleibt weiterhin Konkurrent der Ulmerinnen. Die anderen beiden Vereine, TV Herkenrath und TG Breisgau, sind dagegen abgestiegen.

 Der Start am Schwebebalken gelang außerordentlich gut, die rumänische Nationalturnerin Laura Jurca sicherte mit 13,00 Punkten die mit Abstand höchste Tageswertung am Balken. Auch das Gerät ging mit insgesamt 46,95 Punkten klar an die Ulmer Turnerinnen, da Annika Drechsler (10,40), Annika Göttler (11,85) und Jannika Greber (11,70) durchweg überzeugten. Am Sprung setzte wieder Laura Jurca die Bestmarke des Tages mit 13,70 Punkten. Zum guten Gesamtergebnis von 50,50 Punkten trugen Annika-Joriza Kuhner (12,00), Evelyn Reisig (12,40) und Annika Drechsler mit  12,40 Punkten bei.

Punktverluste am Boden

Am Boden waren die Mädchen vom Leistungszentrum am Kuhberg schon stärker gewesen und mussten gegenüber der Konkurrenz etwas Federn lassen. Annika Drechsler (11,90), Annika Göttler (12,15), Annika-Joriza Kuhner (9,00) und Evelyn Reisig (11,50) erreichten 44,55 Punkte.

 So ging man mit gut drei Punkten Vorsprung vor dem TSV Berkheim ans letzte Gerät, dem Stufenbarren.Allerdings war der Barren in der Vergangenheit keine Erfolgsgeschichte und so war doch noch für eine gewisse Anspannung gesorgt.

 Diese war dann aber schnell verflogen, als Laura Jurca mit der zweithöchsten Tageswertung mit 12,20 Punkten den Anfang machte. Elisa Gräßler (9,80), Annika Göttler (9,70) und Jannika Greber mit 9,60 Punkten brachten den Tagessieg am Barren und in der Gesamtwertung dann souverän nach Hause.

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