Rudern Ulmer Trio empfiehlt sich für U-23-WM

swp 18.05.2018

Unter den Augen der DRV-Entscheider kämpfen die beste Ruderer und Ruderinnen des Landes um die Plätze in den Booten, die für Deutschland bei der WM starten. Gnadenlos probierten die Bundes- und Disziplintrainer bei der Hügelregatta in Essen verschiedenste Kombinationen aua. Dabei kamen Mahni Fatahi, Anna Kracklauer vom Ulmer Ruderclub Donau sowie die in Ulm trainierende Katrin Volk mit besten Platzierungen nach Hause.

Nachdem Mahni Fatahi sich am ersten von zwei Sichtungstagen noch mit dem dritten Platz im Männer-Leichtgewichtsdoppelzweier zufrieden geben musste, drehte er mit seinem Partner Simon Klüter (Mannheim) den Spieß um und distanzierte die Zweitplatzierten am nächsten Tag mit acht Sekunden Vorsprung. Damit machte Fatahi einen großen Schritt in Richtung U-23-Weltmeisterschaft Ende Juli in Posen.

Im Visier der Bundestrainerin

Positiv darf auch Anna Kracklauer in die Zukunft sehen, wenngleich auch ihre Platzierungen im Zweier-ohne und im Achter noch verbesserungsfähig sind. Mit zweimal Platz sechs und einem guten Ergometertest im Winter wurde die U-23-Bundestrainerin auf die Ulmerin aufmerksam und möchte Anna Kracklauer in einem Riemenboot auf der U-23-Weltmeisterschaft sehen.

Auch die am Bundesstützpunkt Nachwuchs Ulm/Süd trainierende Katrin Volk aus Radolfzell zeigte an beiden Tagen, dass man sie für die WM einplanen muss. Zusammen mit ihrer Limburger Partnerin Sophia Krause saß sie im schnellsten leichten Doppelzweier. „Mit dieser Top-Leistung hat sich Katrin in die U23-Nationalmannschaft gerudert“, meinte Trainer Marcus Maier vom Ulmer Ruderclub Donau.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel