Hockey Ulmer Hockeydamen siegen trotz anhaltender Abschluss-Schwäche

bk 26.09.2017

Die Hockey-Damen des SSV Ulm 1846 haben ihr Auswärtsspiel gegen den TSV Mannheim II knapp mit 1:0 gewonnen. Die Ulmerinnen waren mit einem stark geschwächtem Kader angereist. Trainer Lukas Poustka musste gleich auf fünf wichtige Spielerinnen verzichten. Dass seine Damen dennoch gut ins Spiel fanden, war sicher auch der großen Einsatzbereitschaft von drei weiteren Spielerinnen zu verdanken. Clara Zenz und Pia Winterhoff waren erst am Morgen von ihren Klassenfahrten zurückgekehrt und sofort zur Mannschaft gestoßen. Carla Deuble war sogar von Bristol (Großbritannien) aus direkt nach Mannheim gereist. Das Trio hatte also viele Kilometer und eine kurze Nacht hinter sich.

Die Ulmerinnen bestimmten dennoch die Partie von Anfang an. Mit schnellem Spiel konnten sie sich einige Torchancen erarbeiten, die jedoch ohne Erfolg blieben. Erst kurz vor der Pause erlöste Lorena Bonner die SSV-Damen durch eine starke Einzelaktion mit dem 1:0.

Nach der Halbzeit setzen die Ulmerinnen die Gastgeberinnen weiter unter Druck. Allerdings gelang es dem SSV 46 nicht, weitere Strafecken und einen Siebenmeter zu verwandeln. Die Abschluss-Schwäche der Ulmerinnen hält also auch nach dem zweiten Spiel an. Dennoch holten sie sich ihre ersten drei Punkte und Poustka zeigte sich mit der Leistung seiner Damen zufrieden: „Es ist dem großen persönlichen Einsatz unserer jungen Spielerinnen zu verdanken, dass wir hier in Mannheim mit einer kompletten Mannschaft antreten konnten“, lobte der SSV-Coach. „So konnten wir unser Spiel durchziehen und Mannheim von Anfang an unter Druck setzten. Trotz unserer anhaltenden Abschlussschwäche haben wir verdient gewonnen.“