Der VfE Ulm/Neu-Ulm und Eishockey-Trainer Robert Linke – diese Liaison scheint wie die berühmte Faust aufs Auge zu passen. Nicht von ungefähr reagierte Georg Meißner, der stellvertretende Vorsitzende der Landesliga-Devils, fast euphorisch auf die weitere Zusammenarbeit  zwischen Verein und Erfolgscoach (wir berichteten) für die nächsten zwei Jahre. „Er ist genau richtig für unser Anforderungsprofil. Er kann mit jungen und hungrigen Spielern gutes Eishockey spielen und sie auch weiterentwickeln“, lobt Meißner vor den beiden durchaus lösbaren Aufgaben in der Bayernliga-Aufstiegsrunde am Freitag (19.30 Uhr) beim gleichklassigen Vierten der anderen Gruppe, EV Moosburg, und am Sonntag (18 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen den noch punktlosen EV Fürstenfeldbruck.

Die Sympathie zwischen Meißner, auf Funktionärsebene für den sportlichen Bereich verantwortlich, und dem Kommandogeber hinter der Bande beruht auf Gegenseitigkeit. Linke schätzt die Fortschritte im Bezug auf die Rahmenbedingungen beim VfE. „In unserer Liga gibt es vom Umfeld her wenig vergleichbare Vereine. Der Klub entwickelt sich sehr positiv und ist in diesem Bereich schon bayernligareif. Sportlich fehlt da noch ein wenig“, ergänzt der 34-Jährige.

Seit seinem Einstieg im November 2017 zeigt die Erfolgskurve jedenfalls nach oben. Und seine Unterschrift unter den neuen Vertrag wird auch in der Mannschaft mit Wohlwollen registriert. „Die Vorgespräche haben wir mit den Spielern bereits geführt. Das dürfte nun bei den meisten Akteuren nur noch eine Formsache für ein Bleiben in der neuen Runde sein“, meint Meißner. Was auch Linke die Arbeit erleichtern würde. „Ich hoffe, dass ich mit zumindest 80 Prozent des jetzigen Kaders weiter planen kann. Es wäre wünschenswert, dass wir nicht noch einmal so einen großen Umbruch wie vor dieser Saison haben“, betont er.

Nach dem 3:2 gegen den EV Pegnitz, dem ersten Sieg in der Aufstiegsrunde, ist die Zuversicht gewachsen. „Wir wollen bester Landesligist in der Runde werden“, lautet Linkes Parole.