Wetzlar / swp  Uhr
Läuferin Alina Reh vom SSV Ulm 1846 ging bei den Leichtathletik-Meisterschaften in Wetzlar als Favoritin an den Start. Dieser Rolle wurde sie vollends gerecht.

Sie war die Top-Favoritin der deutschen U23-Meisterschaften in Wetzlar. Und diese Favoritenstellung hat Alina Reh (SSV Ulm 1846) eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Über 5000 Meter setzte sich die 22-Jährige von Beginn an ab und am Ende in 15:51,39 Minuten deutlich vor Leah Hanle (TSV Holzelfingen/16:58,33) und Kerstin Schulze Kalthoff (LG Rosendahl/17:25,72) durch.

Reh gewinnt auch die 10.000 Meter

Alina Reh und Richard Ringer haben bei den deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften der Leichtathleten in Essen für Favoritensiege gesorgt.

Für Reh war es der zweite DM-Titel binnen sieben Tagen. Vor Wochenfrist hatte sie sich mit der Weltklassezeit von 31:19,97 den DM-Titel über 10.000 Meter geholt. Eigentlich wollte sie das Rennen in Wetzlar gar nicht bestreiten. Doch aufgrund der Qualifikationskriterien für die U-23-EM Mitte Juli in Schweden, wo sie einen Doppelstart über 5000 und 10.000 Meter anstrebt, musste sie antreten. Zum Vergleich: Bei ihrem 10.000-Meter-Sieg war sie bei Rennhälfte fast 20 Sekunden schneller als am Samstag in Wetzlar. Ein Beweis ihrer Ausnahmestellung auf der Frauen-Langstrecke in Deutschland.

„Wir haben das Rennen als gute Trainingseinheit betrachtet und darin ein paar Tempospitzen gesetzt“, sagte Alina Reh. In den kommenden Tagen steht für die EM-Vierte nach den schnellen Wettkampfkilometern der vergangenen Wochen nun erst einmal Regeneration auf dem Plan, um dann erst Ende der Woche wieder ins intensivere Training einzusteigen.

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