Gegen den HBW Balingen/Weilstetten II unterlag der Aufsteiger TSV Blaustein mit 27:37 (10:20).

Dass in der 3. Liga ein anderer Wind weht, mussten die Handballer des TSV Blaustein auch fünften Saisonspiel bitter erfahren. Gegen den HBW Balingen/Weilstetten II unterlag das Team von Trainer Sandro Jooß mit 27:37, wobei das Unheil bereits nach fünf Minuten seinen Lauf nahm. Da verletzte sich mit Jan-Marco Behr der Schlüsselspieler der Abwehr. Ohne den Bundesliga-erfahrenen Rückraumspieler taten sich die Hausherren in der Defensive schwer und kassierten bis zur Halbzeit bereits 20 Gegentreffer.

Wobei einige davon auch aus dem Gegenstoß des HBW resultieren. Denn es lief in den ersten 30 Minuten nicht nur in der Abwehr und bei Torhüter Samuel Beha viel zusammen, sondern auch im Angriff gelang den Blausteinern nicht viel. Zu häufig wurde vergeblich der Abschluss aus dem Rückraum gesucht, was die Bundesliga-Reserve der Gallier von der Alb zu schnellen Tore aus der ersten Welle heraus nutzte und so nach einer Viertelstunde von 4:3 auf 15:7 davonzog.

Angesichts der klaren Zehn-Tor-Führung zur Halbzeit (20:10) taten die Gäste im zweiten Durchgang nicht mehr, als nötig und ermöglichten es dadurch den Blausteinern die Partie immerhin in den zweiten 30 Minuten offen zu gestalten. Näher als bis auf sieben Tore Differenz (23:30) kam der Aufsteiger allerdings nicht mehr heran. Zu wenig, um den Tabellenzweiten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Kommende Woche geht es für die Blausteiner zum HC Erlangen II, der selbst erst einen Sieg in dieser Saison feiern konnte. "Jetzt kommen die Teams in unserer Kragenweite", sagte Jooß mit Blick auf die anstehenden Aufgaben.

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