Baseball Schnapp-Atmung der Falken

Die anderen waren besser, meinte Coach Georg Oberst.
Die anderen waren besser, meinte Coach Georg Oberst. © Foto: Rudi Apprich
dg 30.07.2018

Nun wird die Luft für den VfB Ulm Falcons im Kampf um den Klassenerhalt immer dünner. Die beiden Partien am ersten Heim-Doppelspieltag der Abstiegsrunde auf dem Gelände im Pfaffenhau  gegen die Mannheim Tornados gingen mit 5:14 und 3:9 verloren. „Wir haben uns nicht schlecht präsentiert. Wir haben das gespielt, was wir können. Ich bin nicht unzufrieden mit der Leistung“, sagt Falcons-Sportdirektor Georg Oberst. „Mannheim war eben besser.“

Allerdings spielten die Ergebnisse aus dem Duell der beiden anderen Konkurrenten in der Abstiegsrunde den Ulmern nicht sonderlich in die Karten. Die stärker eingeschätzten Stuttgart Reds verloren eine der zwei Partien bei den Saarlouis Hornets. Die Saarländer, für Oberst der Gegner, der am ehesten noch abgefangen werden kann, haben wie auch Stuttgart bereits fünf Siege mehr auf dem Konto als die Falcons – und das bei noch zehn ausstehenden Begegnungen. „Somit muss bei den direkten Duellen am nächsten Spieltag der Doppelsieg für uns her, damit wir überhaupt noch im Rennen um den Klassenerhalt bleiben“, bekennt er. Am kommenden Samstag (12 Uhr und 15.30 Uhr) empfangen die Schwaben dann Saarlouis.

Die Hornets dürften eher die Ulmer Kragenweite haben. Mannheim ist in dem Quartett der Abstiegsrunde einfach eine Nummer zu groß. Zwar gelang gegen die Nordbadener bei der 5:14-Niederlage im ersten Spiel der Auftakt. Falcons-Schlagmann Joshua Petersen setzte mit gelungenen Aktionen ein Ausrufezeichen. Die Gastgeber gingen schnell mit 3:0 in Führung. Mit zunehmender Spielzeit konnte aber kaum mehr Druck ausgeübt werden. Und Mannheims Werfer Gian Franco Rizzo brachte die Ulmer Schlagleute zur Verzweiflung. Kontinuierlich bauten die Gäste ihren Vorsprung aus.

Beim zweiten Kräftemessen setzte der überragende amerikanische Tornados-Werfer Brendan Hornung die Höhepunkte. Elf Ulmer Schlagmänner verurteilte er im Laufe von sieben Durchgängen zum Zuschauen (Strikeouts). Lichtblick beim 3:9 war aus Ulmer Sicht das Eigengewächs Thomas Geiger. Oberst: „Er war unser bester Schlagmann. Es ist wichtig, dass sich unsere Talente weiterentwickeln.“ 

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