Rollstuhlbasketball Ulmer Sabres Landesmeister im Rollstuhlbasketball

Die Schmid-Truppe setzte sich durch.
Die Schmid-Truppe setzte sich durch. © Foto: Rudi Apprich
Söflingen / swp 13.09.2017
Für die Rollstuhlbasketballer von der Donau, die Sabres Ulm, war das der richtige Start in die Saison.

Acht Mannschaften kämpften in den Sporthallen der TSG Söflingen um den Titel des Baden-Württembergischen Meisters: Für die Rollstuhlbasketballer von der Donau, die Sabres Ulm, war das der richtige Start in die Saison. Am Ende sicherte sich das Team um Trainer Thorsten Schmid den Titel und bezwang im Derby-Finale Tübingen.

Im ersten Spiel gegen Ravensburg kam man nicht gut in die Partie. Erst nach und nach konnten sich die Ulmer absetzen und das Spiel für sich entscheiden.

Gegen die beiden „Unbekannten“ aus Karlsruhe und Pforzheim spielte das Team aus der Münsterstadt eine bessere Abwehr und konnte die Gegner immer wieder zu schwierigen Würfen zwingen. Beide Spiele konnten souverän gewonnen werden.

Damit stand man im Halbfinale als Gruppenerster dem MTV Stuttgart gegenüber. Ein Team vor dem man Respekt hatte, denn im Kader der neugegründeten Mannschaft findet man einige Spieler mit Erfahrungen aus der 1. und 2. Liga. Das kleine schnelle Team um Spielertrainer Kai Frank machte viel Druck auf die Spieler der Sabres. Diese schafften es aber immer wieder gut, aus der eigenen Hälfte zu kommen. Der Einzug ins Finale war geschafft.

Dort traf man auf die Mannschaft aus Tübingen. Schon im vergangenen Jahr standen sich diese beiden Teams im Finale gegenüber. Ersatzgeschwächt taten sich die Gäste schwer gegen die aggressive Verteidigung der Sabres. Für die Ulmer lief es weiterhin gut und man beendete das Turnier ungeschlagen und als neuer Baden-Württembergischer Meister.

„Alle Spieler konnten punkten und sich in das Spiel einfügen. Die kommenden Aufgaben werden uns schon mehr abverlangen“, so der Ulmer Coach, der ergänzte: „Das Turnier war ein guter Test, um zu sehen, woran wir bis zum Beginn der Saison noch arbeiten müssen“, sagte ein zufriedener Trainer Thorsten Schmid.

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