Verspäteter Aprilscherz von Geschäftsführer Thomas Stoll von Basketball-Bundesligist Ratiopharm Ulm: Per Pressemitteilung vermeldete der Verein am frühen Mittwochabend „Vertrag mit Jaka Lakovic aufgelöst“, um gleich im ersten Satz des Textes klarzustellen: In Wirklichkeit hat der Trainer sein Arbeitsverhältnis bis Juni 2023 verlängert. Dafür war es aber nötig, den eigentlich noch ein Jahr laufenden Vertrag zum 30. Juni 2021 zu beenden, um im gleichen Atemzug für zwei Jahre einen neuen zu unterschreiben.

Spieler verbessern sich unter dem Ratiopharm-Trainer

„Beide Seiten seien mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden und man wolle auch im Hinblick auf die neue Saison längerfristige Fakten schaffen“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. In den zwei Jahren, in denen Lakovic seine erste Traineraufgabe nun ausfüllt, habe man nicht nur bei Killian Hayes sondern auch vielen anderen Spielern, wie Andi Obst oder Troy Caupain, deutliche Verbesserungen sehen können.
„Ich freue mich sehr, dass Jaka uns für zwei weitere Jahre erhalten bleibt. Dieses Bekenntnis zu unserem Standort ehrt uns. Er ist einer der talentiertesten Coaches Europas. Gemeinsam werden wir auch zukünftig den Spagat schaffen, Spieler individuell bestmöglich zu entwickeln und als Team erfolgreich zu sein“, kommentierte Sportdirektor Thorsten Leibenath.

Auch Lakovic fühlt sich „geehrt“

Da sich auch Jaka Lakovic mit seiner Familie in Neu-Ulm sehr wohl fühlt, hatten beide Seiten großes Interesse die Zusammenarbeit zu verlängern. „Die Entscheidung ist mir sehr leichtgefallen. Ratiopharm Ulm ist ein toller Klub, der sehr gute und beständige Arbeit leistet. Ich bin froh über die Verlängerung und fühle mich geehrt, dass ich auch weiterhin hier Trainer sein darf“, wird der Slowene zitiert.