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Der VfE Ulm/Neu-Ulm hat seine Pflicht im letzten Auswärtsspiel der Saison in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga erfüllt. Mit dem 9:4 (2:2,4:0, 3:2)-Erfolg beim EV Fürstenfeldbruck legten die Devils vor und unterstrichen so die Ambitionen, vielleicht doch noch im Schlussspurt der Spielzeit den Platz im Fahrstuhl nach oben einzunehmen. Allerdings spielte der Hauptkonkurrent ERV Schweinfurt nicht mit. Der Bayernliga-Zwölfte sicherte sich durch 2:0-Sieg gegen den EHF Passau den Klassenerhalt.

„Damit ist der Zug für uns eigentlich so gut wie abgefahren, auch wenn im Eishockey viel passieren kann“, meinte Georg Meißner, zweiter Vorsitzender des VfE Ulm/Neu-Ulm.

Damit verweist er auf das kaum mehr blühende Pflänzchen Hoffnung, den Bayernliga-Neunten Passau noch abfangen zu können. Zwar beträgt der Rückstand des VfE auf den Tabellendritten nur zwei Punkte. Und die Devils dürften zum Saisonabschluss am kommenden Sonntag im Eisstadion Neu-Ulm beim Derby gegen das Schlusslicht ESV Burgau 2000 im Normalfall den nächsten Dreier einfahren. Es ist aber kaum anzunehmen, dass Passau in seinen zwei verbleibenden Spielen am Freitag beim Vorletzten Fürstenfeldbruck und am Sonntag  auf heimischem Eis gegen den Tabellensechsten EV Moosburg gänzlich leer ausgehen wird.

In Fürstenfeldbruck sorgten zwei leichte Abwehrfehler der Devils für die zweimalige Führung der Gastgeber (8., 16.). Dominik Synek (11.) und Petr Ceslik (19.) konnten jeweils ausgleichen. Danach bekam die Mannschaft von Trainer Robert Linke die Partie immer besser in den Griff. Die weiteren VfE-Tore erzielten Synek (28., 44.), Peter Brückner (45., 51.), Martin Jainz (21.), Tim Tenschert (32.), und Ceslik (40.) bei zwei weiteren Gegentreffern (48., 52.). Jainz (34.) handelte sich nach einem Faustkampf mit seinem Gegenspieler noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe ein und wird somit gegen Burgau die Partie vom Rand der Bande aus verfolgen müssen.