Der Saisonstart in die Eishockey-Landesliga des VfE Ulm/Neu-Ulm war ganz nach dem Geschmack der 300 Zuschauer im Eisstadion Neu-Ulm. Der 9:4 (5:0, 1:2, 3:2)-Erfolg gegen den EV Fürstenfeldbruck geriet nach dem fulminanten Anfangsdrittel nie in Gefahr. Die „Devils“ brannten ein Offensivfeuerwerk ab. Bei einem Chancenverhältnis von 10:3 in den 20 Minuten war die 5:0-Führung nur die logische Folge. Nicklas Dschida (5.) auf Vorarbeit des überragenden Petr Ceslik, der an fünf der neun Treffer beteiligt war, eröffnete den Torreigen. Ceslik (11., 18.), Dominik Synek (18.) und Peter Brückner (20.) sorgten für stehende Ovationen des Publikums. „Da war richtig viel Tempo im Spiel. Die Mannschaft war sehr konzentriert“, lobte VfE-Trainer Robert Linke.

Dann stieß ihm aber sauer auf, dass die „Devils“ den Fuß etwas vom Gaspedal nahmen und durch Undiszipliniertheiten den Gegner wieder zurück in die Partie brachten. „Wir haben nachgelassen und uns zu viele Strafen gezogen“, kritisierte er. „Die paar Prozent weniger hast du dann gemerkt.“ Jeweils im Überzahlspiel gelangen Fürstenfeldbruck durch Maximilian Kolb (30.) und Philip Steidle (32.) die ersten beiden Treffer.

Unruhe kam aber bei bei den ambitionierten Gastgebern nie auf. Armin Nußbaumer (37.) und Florian Döring (50.) sorgten für klare Verhältnisse. Die weiteren Tore erzielten Ceslik (58.) und Dominik Synek (59.) für den VfE und Frederik Hoffmann (58.) und Andreas Kilian (59.) für Fürstenfeldbruck. „Die Mannschaft ist topfit und sehr präsent im Zweikampfverhalten“, meinte VfE-Vorstandsmitglied Georg Meißner.

Ärgerlich aus Sicht der „Devils“ sind die Spieldauerdisziplinarstrafen für Verteidiger Matthias Ungemach (Kniecheck) und Stürmer Dominik Synek (Meckern). Das Duo fehlt somit im Derby am Freitag, 26. Oktober (20 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen den ESC Kempten. Dafür wird aber Patrick Meißner, der gegen Fürstenfeldbruck eine Strafe aus der letzten Saison absitzen musste, wieder mit dabei sein.