Eishockey Noch ein Neuer aus Memmingen für die Devils

Neu bei den Devils: Timo Schirrmacher.
Neu bei den Devils: Timo Schirrmacher. © Foto: Volkmar Könneke
Ulm / Detlef Groninger 06.12.2018

Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm hat ein zweites Mal personell nachgelegt. Nach Kult-Verteidiger Martin Jainz ist auch Stürmer Timo Schirrmacher vom Oberligisten ECDC Memmingen Indians zu den Devils gewechselt. „Das sind zwei qualitative Verstärkungen, die den Kader ein gutes Stück aufwerten“, freut sich VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner.

Beiden Neuzugängen gelang ein Traumabschied. Beim Memminger 1:0-Sieg in Lindau schoss der 21-jährige Schirrmacher das Tor, die Vorarbeit kam von Jainz. Mit ihm und Tim Tenschert trifft Schirrmacher bei den Devils auf zwei frühere Weggefährten aus dem Allgäu. Er nimmt in der Offensive den Platz von Jan Michalek ein, der gesundheitlich bedingt in dieser Saison noch nicht gespielt hat. Michalek bleibt als Trainer im mit fast 130 Kindern und vier Mannschaften üppig besetzten Nachwuchsbereich des Vereins tätig. Mit Torwart Benedikt Sommer (16 Jahre/Schwenningen) und Verteidiger Konstantin Lehn (14/Augsburger EV)  haben zwei Talente verlassen.

Ein großer Teil des Saisonetats von 180 000 Euro wird für die Jugendabteilung benötigt. Vorstandsmitglied Georg Meißner: „Irgendwann wollen wir soweit sein, dass Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft aufrücken.“

Mit den beiden Neuzugängen und nach dem jüngsten Höhenflug mit fünf Siegen in Serie, der den VfE auf Platz drei hievte, blüht vor dem Spiel am Sonntag (18 Uhr) im Eisstadion Neu-Ulm gegen Schlusslicht SC Forst ein Pflänzchen Hoffnung für den Aufstieg in die Bayernliga. „Die Entwicklung des Teams kommt nicht überraschend. Wir sind so weit professionell aufgestellt, um die Weichen stellen zu können: mit kleinen Schritten unsere Ziele zu erreichen“, sagt Georg Meißner.  „Man sieht auch, was unser Trainer Robert Linke vermittelt hat. Der Kader hat das Potenzial, um  an die Bayernliga heran zu schnuppern.“

Jedenfalls haben sich die Devils vom bayerischen Verband die Rahmenbedingungen für die Aufstiegsrunde besorgt. Es dürfen nur zwei Auländer eingesetzt werden.

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