Baseball Neuer Name, neuer Sponsor, alte Liga

Will Baseball etablieren: Sponsor Manuel Staiger.
Will Baseball etablieren: Sponsor Manuel Staiger. © Foto: Matthias Kessler
Detlef Groninger 28.08.2018

Noch vor dem letzten Doppelspieltag in der Abstiegsrunde der Baseball-Bundesliga Süd am Samstag (12 Uhr und 15.30 Uhr) gegen die Stuttgart Reds haben die VfB Ulm Falcons doppelten Grund zum Feiern. Aller Voraussicht nach bleibt der Neuling trotz des letzten Tabellenplatzes in seiner Premierensaison auch in der nächsten Spielzeit erstklassig. „Kein Verein aus dem Süden der zweiten Bundesligen strebt den Aufstieg an. Über den Bundesliga-Verbleib der Ulm Falcons wird im Herbst der Ausschuss für Wettkampfsport entscheiden“, kündigt Philipp Würfel vom Spielbetrieb des deutschen Baseball- und Softball-Verbandes an.

Mit  der Neu-Ulmer Firma IT sure GmbH, einem Unternehmen aus dem Informationstechnologie-Sektor, ist ein neuer Hauptsponsor gefunden. Er sorgt mit einer Investition in einem mittleren fünfstelligen Bereich für  Planungssicherheit bei den Bundesliga-Baseballern. „Wir wollen wie die Falcons auch wachsen, den Bekanntheitsgrad steigern und uns in der Region etablieren“, sagt der 35-jährige Firmengründer Manuel Staiger. 45 Mitarbeiter sorgen inzwischen für einen Umsatz von über elf Millionen Euro.

Die Falcons sind Staigers Einstieg in das Sport Sponsoring. „Baseball ist eine Randsportart. Das passt auch zu unserem Unternehmen. Ich möchte, dass sich dieser Sport als Nummer drei hinter Basketball und Fußball in der Region etabliert“, betont er. „Das wird aber dauern.“ Deswegen ist die Vereinbarung zwischen Unternehmen und den Sportlern auch ohne Befristung ausgelegt. Die Baseballer werden sich in „IT sure Falcons“ umbenennen.

„Unsere Unterstützung ist nicht nur monetär“, sagt Staiger. Das Unternehmen stellt künftig den Fuhrpark für Auswärtsfahrten, nagelneue Trikotsätze sowie die kompletten Marketingressourcen zur Verfügung. „Wir wollen deutschlandweit bekannter werden“, ergänzt Falcons-Abteilungsleiter Florian Steinborn, der  beim neuen Namensgeber beschäftigt ist.

Nun wird mit Hochdruck die Personalplanung für die neue Saison in Angriff genommen. „Wir tun uns jetzt sicherlich leichter. Wir sind es dem Sponsor schuldig, nun richtig Gas zu geben“, sagt Sportdirektor Georg Oberst.  Personelle Fehlgriffe wie mit Dopingsünder Wally Vrolijk sollen künftig möglichst vermieden werden.

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