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TSV Neu- Ulm
Neu-Ulm / Alexander Kern  Uhr
Kurz vor der ersten Heimpartie wurde der Kunstrasenplatz auf dem Gelände des TSV Neu-Ulm wieder eröffnet. Die Spartans haben ihre Ersatzheimspielstätte zurück.

Aufatmen bei den Neu-Ulm Spartans: Der Kunstrasenplatz auf dem Gelände des TSV Neu-Ulm – Trainingsfeld und Ersatzheimspielstätte der American Footballer – ist seit Donnerstag wieder bespielbar. „Uns fällt natürlich ein großer Stein vom Herzen, dass es noch rechtzeitig vor der ersten Heimbegegnung geklappt hat“, sagt Headcoach Daniel Koch und ergänzt: „Für uns war es eine wahre Zitterpartie.“

Im Sommer vergangenen Jahres hatte sich das Gummigranulat mit dem Kunstrasen verklebt. Ab Dezember war der gesamte Platz gesperrt (wir berichteten). Da mehrere Monate lang unklar war, wann das Feld wieder geöffnet werden kann, mussten die Spartans sogar um ihre Saison bangen. Umso glücklicher ging das Team noch Donnerstagabend ins erste Training auf dem frisch sanierten Platz samt neuem Granulat. „Da auf dem Feld die regelgetreuen Linien und Markierungen eingezeichnet sind, steigert sich unsere Trainingsqualität nun enorm“, freut sich Koch.

Auch bei der Stadt Neu-Ulm sind die Verantwortlichen erleichtert. Eine ausführliche chemische Analyse des alten Granulats hatte den Ablauf zunächst verzögert. „Vor der Bestellung des neuen Granulats wollten wir absolut sichergehen, dass wir solide Ware kaufen“, erklärt Ralph Seiffert, Fachbereichsleiter für Sport. 80 000 Euro kostete die Sanierung des Kunstrasenfeldes. Abschließend wurde am Dienstag das neue Gummigranulat gestreut. „Wir gehen davon aus, dass es während der nächsten Jahre zu keinen Komplikationen mehr kommen wird“, so Seiffert.

Das hoffen natürlich auch alle Abteilungen des TSV Neu-Ulm – insbesondere die Spartans. Koch: „Gerade am vergangenen Samstag haben wir mal wieder gesehen, wie wichtig eine Ersatzspielstätte im Football ist: Die Straubing Spiders konnten den Saison­auftakt gegen uns nicht ausrichten, da der starke Regenfall ein Spiel auf dem Stadionrasen unmöglich gemacht hatte.“ Die Begegnung beim Titelfavoriten wird voraussichtlich am Samstag, 17. Juni, nachgeholt. Somit hat sich die Premiere der neuen Regionalligasaison auf Samstag verschoben: Um 16 Uhr  empfangen die Spartans die Würzburg Panthers – voraussichtlich sogar auf dem Kunstrasenplatz. Koch: „Wir müssen abwarten, wie sich das Wetter entwickelt. Natürlich würden wir am liebsten im Dietrich-­Lang-Stadion spielen. Dort kommt viel mehr Stimmung auf.“