Jubel bei den Verbandsliga-Keglerinnen des ESC Ulm. Die taten sich zwar auf den Bahnen des FV Burgberg durch die Bank schwer und mühten sich zu einem knappen 5:3-Erfolg, den letztlich magere neun Kegel Vorsprung (3115:3106) sicherten. Dafür war die Freude nach dem Spiel umso größer. Denn durch das Unentschieden von Verfolger KSC Hattenburg gegen die SG Essingen ist dem ESC zwei Spieltage vor Saisonende der Meistertitel und der Aufstieg in die zweite Bundesliga nicht mehr zu nehmen.

Sabrina Häger (535 Kegel), Kirsten Ruß (515) und Anja Fäßler (526) holten die drei Mannschaftspunkte, während sich Stefanie Wolfsteiner (509), Andrea Ruß (522) und Tanja Botzenhart (508) ihren Kontrahentinnen geschlagen geben mussten. Doch das trübte die Freude über die Rückkehr in die 2. Liga nicht.

Mühevoller Derbysieg

Dort hatte der SV Weidenstetten im Derby gegen Schlusslicht EKC Lonsee mehr Mühe als erwartet, setzte sich aber letztlich mit 5:3 durch und wahrte damit am drittletzten Spieltag seine Chance auf die Meisterschaft.

Zunächst hatte es nicht gut für Weidenstetten ausgesehen. Die Lonseerinnen Lydia Reh (539 Kegel) und Conny Hiller (526) brachten mit Siegen gegen die Schwestern Stephanie und Bianca Habison das Schlusslicht mit 2:0 in Führung. Das war ein Weckruf für die Gastgeberinnen. Annelen Ferigutti (564) und Pia Wehling (533) setzten sich in ihren Duellen klar durch und glichen nicht nur zum 2:2 aus, sondern verwandelten den Rückstand in der Kegelwertung in eine 35-Kegel-Führung um. Im Schlussdurchgang ließ Ursula Nothelfer (563) nichts mehr anbrennen, während Tamara Hehl ihr Duell gegen Kerstin Fleck knapp verlor (555:567). Die zwei Punkte für die Kegelwertung gingen mit 3238:3182 letztlich verdient an den SV Weidenstetten.