Der Einzug ins Halbfinale des VLW-Verbandspokals ist für die Volleyball-Damen des VfB Ulm perfekt. Der Regionalligist um Trainer Stefan Weyer bezwang die TG Biberach mit 3:1 (25:11, 22:25, 25:21, 25:17) in der Fremde. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, sagt Weyer nach dem Viertelfinalsieg: „Die Biberacher Damen haben es uns nicht einfach gemacht“.

Noch im ersten Satz wiesen die Ulmer Damen den Oberligisten klar in die Schranken, doch im Anschluss daran fand Biberach zurück ins Spiel. „Wir haben den Faden verloren“, so Weyer. Die Ballannahme seines Teams fing an zu wackeln und die Aufschläge waren nicht mehr druckvoll genug. So konnte die TG ausgleichen. Ulms Zuspielerin Hannah Kohn war es dann, die die VfB-Damen wieder in die Siegesspur brachte. „Hannah hat ab dem dritten Satz für uns Regie geführt“, so Weyer: „Sie hat die Bälle gut verteilt und schnelle, präzise Pässe gespielt.“ Dazu blieben Weyers Damen konzentriert und konnten sowohl die Annahme als auch die Aufschläge stabilisieren, um letztendlich den Sieg einzufahren.

Um sich erstmals das Ticket für das Pokalfinale zu lösen, müssen die VfB-Damen aber noch einmal gewinnen. Dabei treffen die Ulmerinnen auf einen namhaften Gegner: den Zweitligisten MTV Stuttgart II, der das Halbfinale gegen Regionalligist TTV Dettingen/Teck 3:0 gewann. „Wir werden es genießen, gegen eine so hochklassige Mannschaft zu spielen, und versuchen sie zu ärgern“, sagt VfB-Coach Weyer.

Nächster großer Heimspieltag

Ohne die Regionalliga-Damen des VfB findet heute der Heimspieltag in der Blauringhalle statt. Das Team hat spielfrei. Die beiden Ulmer Oberligisten werden aber wie gewohnt mit von der Partie sein. Den Auftakt (14.30 Uhr)  machen die Herren des VfB. Der Fünftplatzierte der Oberliga (17 Punkte) trifft auf seinen Tabellennachbarn TSV Eningen (16). Gegen den TSV hatte das Team von Spielertrainer Philip Autenrieth noch im Hinspiel (0:3) verloren. „Wir haben aus den Fehlern gelernt und werden es dem annahmestarken TSV schwer machen“, sagt VfB-Mittelblocker Simon Thomas. Dennoch ist es für Ulm wichtig, dass der Spaß am Volleyball nicht verloren geht. „Wir wollen weiterhin uns wenig Druck machen, dann können wir befreiter aufspielen und wichtige Siege holen“, so Thomas.

Danach (17.30 Uhr) schlagen die Damen des SSV 6 gegen den SV Horgenzell auf. Das Hinspiel gegen den Drittletzten der Oberliga hatte das Team von Florian Franke 3:1 gewonnen. „Wir wollen uns in der Tabellenmitte festsetzen“, sagt der Trainer des Tabellenfünften. Der Fokus vor dem Duell lag auf der Abwehrarbeit. Franke: „Daran haben wir konzentriert gearbeitet. Wir wollen es Horgenzell erschweren zu punkten“.