Eishockey Jetzt hilft nur noch ein Wunder

Dominik Synek traf gestern ins Tor.
Dominik Synek traf gestern ins Tor. © Foto: RUdi Apprich
dg 11.02.2019

Die Hoffnung stirbt beim Eishockey-Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm zuletzt. „Solange wir rechnerisch noch die Möglichkeit haben, wollen wir den Kampf weiter aufnehmen. Es sind noch fünf Partien zu absolvieren“, sagte VfE-Vorstandsvize Georg Meißner nach den beiden Niederlagen in der Bayernliga-Aufstiegsrunde an diesem Wochenende.

Allerdings sind die Chancen der Devils für den Sprung nach oben nach dem 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) beim ERV Schweinfurt und dem 3:4 (0:3, 1:0, 2:1) gegen den Spitzenreiter EC Pfaffenhofen auf ein Minimum gesunken. Der Rückstand auf Platz drei, der den Aufstieg garantieren würde, beträgt nun bereits acht Punkte bei noch 15 zu vergebenen Zählern.

Zumindest kann hinsichtlich der Personalplanung für die kommende Saison die nächste Erfolgsmeldung verkündet werden. Nach Torwart Maximilian Güßbacher hat nun auch Jonathan Schalk seinen Vertrag bei den Devils verlängert. Trainer Robert Linke kann somit mindestens für eine weitere Spielzeit auf den 21-jährige Stürmer bauen.

In Schweinfurt, beim weiterhin vermeintlichen Hauptkonkurrenten um Rang drei, konnte der VfE zwar Paroli bieten, stand aber am Ende mit leeren Händen da. „Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient gehabt. Wir haben gezeigt, dass wir mit den Großen in der Runde mithalten können“, bilanzierte Meißner. Den frühen Rückstand (5.) hatte Peter Brückner (15.) bei einem erfolgreichen Überzahlspiel der Gäste, die ohne die beruflich verhinderten Melvin Kogler und Benedikt Stempfel und den verletzten Wolfgang Richter angetreten waren, ausgleichen können. Jakob Schwarzfischer (38.) ließ in einem Duell auf Augenhöhe die große Gelegenheit zur Devils-Führung aus, als er bei einem Alleingang an Schweinfurts Torwart Kevin Keßler (38.) scheiterte. Und im Schlussdrittel gelang dann dem Bayernliga-Zwölften (55.) das entscheidende Tor.

Vor 550 Zuschauern erwischte der EC Paffenhofen im Eisstadion Neu-Ulm beim 4:3-Erfolg den besseren Start. „Sie waren einfach effektiver bei der Chancenverwertung. Wir haben die durchaus möglichen Tore nicht gemacht“, meinte Meißner. Pfaffenhofen legte im Anfangsdrittel den Grundstock für den Auswärtserfolg. „Wir haben diesen Abschnitt ein wenig verschlafen“, bestätigte VfE-Trainer Linke. Doch trotz des 0:3 (7., 13., 17.) warfen die Gastgeber, die auf die beiden Verletzten Richter und Patrick Meißner verzichten mussten, die Flinte nicht ins Korn. Dominik Synek (37.) sorgte für das Anschlusstor. Nach dem 1:4 (51.) wäre den Devils nach Treffern von Brückner (55.), der sogar bei einem Mann weniger auf dem Eis erfolgreich war und Michael Simon (59.) fast noch der Ausgleich gelungen. Simons Tor gelang im Überzahlspiel, als Linke den Torwart vom Eis geholt hatte. dg

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