Volleyball Herzschlagfinale zu Saisonende

Der VfB-Block lässt nichts anbrennen.
Der VfB-Block lässt nichts anbrennen. © Foto: V. Könneke
Alexander Finck 12.03.2018

Der Jubel war groß und die Volleyballer des VfB Ulm lagen sich in den Armen: Die Meisterschaft in der Landesliga und der direkte Aufstieg in die Oberliga waren geschafft. „Ich bin überglücklich. Das fühlt sich gerade super geil an“, platzte VfB-Spieler Simon Thomas vor Freude.

Noch zu Beginn des Doppelspieltages sah es nicht so gut für die Ulmer Herren aus. Im ersten Heimspiel gegen den Spitzenreiter TSB Ravensburg kam das Team von Spielertrainer Philipp Autenried schwer in die Partie. Viele kleine Unkonzentriertheiten schlichen sich ins Ulmer Spiel ein, dennoch fingen sich die VfB-Herren, verloren aber knapp den ersten Satz mit 25:27.

Im zweiten Durchgang war das Spiel weiterhin sehr eng und ausgeglichen. Viele Angriffe der Gäste gingen über den ehemaligen Bundesliga-Profi Georg Wiebel, doch Ulm zeigte Selbstvertrauen und gewann den Satz mit 26:24.

Das Herrenteam des VfB setzte Ravensburg anschließend zunehmend unter Druck. Sechs Aufschläge der Gäste landeten im Netz. Dies begünstigte, dass Ulm den dritten Durchgang mit 25:18 für sich entschied. Im vierten Satz spielten der VfB von Anfang an konzentriert und fuhr, dank dem 25:16, einen 3:1-Sieg im Kampf um die Meisterschaft ein.

„Als wir unser variables Spiel mit der Annahme aufziehen konnten, da war schnell zu sehen, dass Ravensburg nicht dagegen halten konnte“, stellte Autenried klar.

Der zweite Gegner SV Gebraz­hofen hatte in der Partie gegen Ulm kein Wörtchen mitzureden. Sie wurden in kürzester Zeit mit einem eindeutigen 3:0 (25:16, 25:18, 25:8) nach Hause geschickt.

„Das Team hat umgesetzt, was ich ihnen vorgegeben habe. Wir haben uns für die harte Arbeit belohnt“, sagte Autenried: „Zurecht spielen wir nächste Saison in der Oberliga.“ Alexander Finck

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