Alexander Finck

Den Damen des SSV Ulm 1846 ist der Auftakt in die Rückrunde geglückt, auch die Regionalliga-Volleyballerinnen des VfB konnten sich beim ersten  Ulmer Heimspieltag im neuen Kalenderjahr über einen Sieg freuen. Dagegen ging die Oberliga-Herrenmannschaft des VfB leer aus.

In der heimischen Weststadthalle bezwangen die SSV-Damen den Oberligisten TG Bad Waldsee mit 3:1 (25:13, 23:25, 26:24, 25:21). „Wir haben unser Soll erfüllt und drei wichtige Punkte geholt“, freut sich SSV-Coach Florian Franke nach dem Duell.

Von Beginn an setzte seine Mannschaft das Gästeteam unter Druck. Doch im zweiten Satz konnte die TG einen Sechs-Punkte-Rückstand aufholen und ins Spiel zurückfinden. „Wir sind allmählich eingebrochen“, sagt Coach Florian Franke: „Aber dank kleiner taktischer Änderungen von Co-Trainer Matthias Hertle konnten wir das Spiel zu unseren Gunsten drehen.“  Die Mittel­angreiferin der Gäste wurde vom SSV 46 gekonnt aus dem Spiel genommen und am Ende war der Erfolg der konzentrierten Feld- und Blockabwehr zu verdanken.

Eingeknickt nach Satzgewinn

Dagegen verlief der Start in die Oberliga-Rückrunde für die Herren des VfB unversöhnlicher. Gegen die SG Volley Neckar-Teck unterlag das Team von Spiertrainer Philip Autenrieth mit 1:3 (25:11, 22:25, 20:25, 22:25).

Noch im ersten Satz konnten sich die VfB-Herren dank einer Aufschlagserie von Zuspieler Mark Fabinc absetzen und den Durchgang deutlich gewinnen. Doch dann folgte der Einbruch. „Wir haben nur noch auf Halbgas gespielt“, sagt VfB-Mittelblocker Simon Thomas: „Die Stimmung war auf dem Feld im Keller“.

Ulm hatte keine Antwort auf die Blockabwehr und die platzierten Angriffe der SG. Dazu raubten die langen Ballwechsel den Ulmer Herren die Kräfte, um das Spiel noch einmal zu drehen.

Die Damen des VfB Ulm bleiben aber weiterhin auf Siegeskurs. Das Regionalliga-Duell gegen den TTV Dettingen gewann das Team von Trainer Stefan Weyer mit 3:0 (25:23, 25:18, 25:20).

„Es war durchaus ein knappes Spiel, aber ich hatte nie das Gefühl, dass wir verlieren würden“, sagt Coach Weyer nach dem zweiten Sieg in Serie. Jedes Mal wenn Dettingen auf Schlagdistanz kam, reagierten die VfB-Damen konzentriert und hielten die Gäste in Schach. „Ich musste kaum eingreifen. Meine Mädels haben sich nach jeder brenzligen Situation auf dem Feld selbst organisiert und haben dann wieder angegriffen“, sagt Weyer.

Am Ende jubelten die VfB-Volleyballerinnen über einen deutlichen Sieg, der durch konstante Blockabwehr und präzise Angriffe über die Mitte eingefahren werden konnte. Dadurch rangiert der VfB Ulm weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga. „Wir kommen unserem Saisonziel, Dritter oder Zweiter zu werden, immer näher“, freut sich VfB-Coach Weyer, der mit seiner Damenmannschaft am 30. Januar (20 Uhr) beim Oberligisten TG Biberach um den Einzug ins Halbfinale des VLW-Verbandspokals kämpft.