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Vor allem zu Spielbeginn merkte man den Neu-Ulm Spartans beim 12:0-Erfolg gegen die Würzburg Panthers an, dass sich  die Offensive beim Regionalliga-Auftakt vor 750 Zuschauern im Dietrich-Lang-Sportzentrum noch nicht ganz gefunden hatte. Leichte Abstimmungsschwierigkeiten und eine gute Würzburger Verteidigung ließen keine Punkte im ersten Viertel zu. Doch die starke Defensive der Spartans stellte ihrerseits auch die Würzburger Angriffsbemühungen vor große Probleme.

  Im zweiten Spielabschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Die Verteidigung der Neu-Ulmer präsentierte sich weiterhin dominant, sicherte ein Fumble und stellte sich zunehmend besser auf das starke Laufspiel der Panthers ein. Auch die Offensive kam langsam in Fahrt und ging durch einen Run von Mac Retto mit 6:0 in Führung. Doch beim anschließenden Extrapunkt war die Würzburger Verteidigung zur Stelle.

 Auch in der zweiten Halbzeit sorgten beide Teams für Spannung. Mit dem knappen Stand von 6:0 gingen sowohl die Spartans als auch die Panthers zunehmend mehr Risiko ein, wurden jedoch jeweils von den starken Verteidigungsreihen des Gegners gestoppt. Die Entscheidung fiel im Schlussviertel, als Spartans-Quarterback Robin Otto von der Ein-Yard-Linie aus Lasse Bartels in der Endzone fand. Obwohl die angestrebte Conversion fehlschlug, stand es uneinholbar 12:0 für die Neu-Ulmer.

Ziele erfüllt

Spartans-Coach Daniel Koch war mit dem Auftaktsieg zufrieden: „Es war ein Spiel auf gutem Niveau. Unsere Defensive war sehr präsent und in der Offensive haben wir sehr flexibel gespielt“, sagte der Cheftrainer und sah die Ziele aus der Vorbereitung erfüllt: „Früher hatten wir da das Problem, dass wir etwas einseitig waren, jetzt haben wir mehr Tiefe bei den Running Backs und dadurch auch ein starkes Laufspiel. Wir wollten außerdem physischer werden, und ich glaube, dass uns dies gelungen ist.“