„Niemals geht man so ganz, denn immer bleibt ein Teil von Dir, hier“ – mit diesen Worten verabschiedeten der neue Abteilungsleiter Tobias Allgeier und der frühere Vize Thomas Klaus den Fecht-Cheftrainer Ivan Taukachou vom TSV Neu-Ulm. Vor sieben Jahren war der bald 68-Jährige zunächst auf Honorarbasis nach Neu-Ulm gekommen, später als Chef-Trainer festangestellt am Heidenheimer Fechtzentrum, wo seine Frau derzeit noch bei der Umsorgung der jungen Athleten arbeitet.
Jetzt zieht es die beiden zurück in die Heimat nach Weißrussland. Taukachou hat es erreicht, dass sich viele der jungen Neu-Ulm Athleten entfalten konnten, an Q-Turnieren und Turniere um die Deutsche Meisterschaften antreten konnten. Nur ein Spitzenplatz eines Q-Turniers blieb aus. „Es gibt Kinder und Jugendliche, die kennen in ihrer Karriere nur Ivan als ihren Chef-Trainer, so lange war er hier, deshalb ist die Verbundenheit groß“, sagte Tobias Allgeier. Die weibliche A-Jugend übereichte ihm ein Foto-Buch mit schönen gemeinsamen Turnier-Erinnerungen. Nachfolger als Chef-Trainer ist Ingo Weißenborn, Olympiasieger von 1992.