Eishockey Klatsche und Pech für den VfE Ulm/Neu-Ulm

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Eishockey © Foto: Rudi Apprich
dg 02.01.2018

Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm hat das Jahr 2017 mit zwei weiteren Niederlagen abgeschlossen. Beim ESC Haßfurt kamen die Devils mit 2:13 (0:6, 0:3, 2:4) unter die Räder. „Haßfurt war eine Klasse besser“, sagte der zweite VfE-Vorsitzende Georg Meißner. Ohne Melvin Kogler und Jan Michalek (beide beruflich verhindert) trafen Salvatore Marino und Chris Carroll. Seine Premiere feierte der 18-jährige Talent Daniel Sommer, der beim Carroll-Tor die Vorlage gab. 

 Auch beim 3:4 (0:1, 2:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung beim ESC Vilshofen sammelte Sommer einen Scorer-Wertungspunkt. Zudem war der tschechische Stürmer Dominik Synek, der für das zwischenzeitliche 2:2 gesorgt hatte, erstmals im Einsatz. „Man hat seine Qualitäten schon gesehen“, betonte Meißner. Außerdem waren Kogler und Benedikt Stempfel für die Devils, die noch drei Mal den Pfosten trafen, erfolgreich. Das entscheidende Tor für Vilshofen fiel in der 62. Minute. Meißner: „Wir hatten 70 Prozent der Spielanteile, haben unsere Chancen aber nicht ausreichend verwertet.“

 Bereits morgen (20 Uhr) ist der VfE beim EHC Königsbrunn wieder gefordert. Eventuell soll dann auch die vermutlich letzte Neuverpflichtung in dieser Saison sein Debüt geben, ein  Stürmer mit einem EU-Ausländerstatus. Die Klub-Verantwortlichen hoffen, die Verstärkung spätestens zum Derby am Freitag (20 Uhr) gegen den ESV Burgau 2000 präsentieren zu können. Dann wird auch Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg das Geschehen im Eisstadion Neu-Ulm verfolgen.