Handball Erst das Handball-Vergnügen, dann das Weinfest

Unter Brüdern: Söflingens Simon Dürner (am Ball) tritt gegen Herrenbergs Christian an.
Unter Brüdern: Söflingens Simon Dürner (am Ball) tritt gegen Herrenbergs Christian an. © Foto: Matthias Kessler
swp 13.10.2018

Zum alljährlichen Weinfest heute (20 Uhr) empfangen die Blausteiner Viertliga-Handballer die Mannschaft aus Weinsberg in der Lixhalle. Beide Teams sind der aktuellen Phase der Saison in etwa gleich stark einzuschätzen. Dennoch gehen die Blausteiner mit Selbstvertrauen in die Partie. Die zuletzt gezeigte Leistung war die beste in dieser Saison. Die Formkurve um die Mannen um Tim Graf geht langsam aber stetig nach oben. Nun gilt es, diese konstante Spielfähigkeit weiter zu halten. 

Eine realistische Prognose des Spielausgangs ist nicht machbar. Zu ausgeglichen sind die beiden, bei denen es heute außer um zwei Punkte, vor allem um den Begriff „Wein“ geht. Die Heilbronner Mannschaft wird seit letztem Jahr von Stefan Fähnle gecoacht. Er überwacht quasi den Reifeprozess bis zur endgültigen gewollten Qualitätsstufe der Weinsberger. Das gewonnene Prädikat kann sich bisher sehen lassen. Die Weinsberger belegten wiederholt einen starken fünften Platz. Für die Blausteiner läuft es aktuell sehr zufriedenstellend und mindestens in Richtung eines guten „Württemberger“ – ein solider Lemberger welcher zur jeder Gelegenheit überzeugt und gefällt. Auch wenn das Weinfest ansteht, steht zuerst der Handball im Mittelpunkt und darauf sollten sich zumindest die TSV-Akteure konzentrieren.

Drittes TSG-Heimspiel in Serie

Morgen um 17.30 Uhr bestreiten die BWOL-Handballer der TSG Söflingen das dritten Heimspiel in Serie. Beim Aufeinandertreffen mit der SG Herrenberg kommt es zum Duell der Dürner-Brüder. Bisher liegen die Teams von Steffen Klett und Alexander Job in der Tabelle mit 6:4 Punkten gleichauf und finden sich im Mittelfeld wieder. „Wir treffen mit Herrenberg auf eine Mannschaft, die sicherlich mit Selbstvertrauen durch den deutlichen Sieg gegen Remshalden kommen wird. Herrenberg ist uns von der Spielanlage sehr ähnlich, was sich auch am Tabellenbild spiegelt“, so Klett, dessen Team aber auch noch was vom letzten Heimspiel gegen Bittenfeld gut zu machen hat. „Wir wollen am Wochenende zeigen, dass wir das besser machen können als noch gegen Bittenfeld.“

In der vergangenen Saison waren beide Partien spannend. Beim Hinspiel in der Kuhberghalle sicherte Kevin Kraft mit einem Tor in letzter Sekunde noch den 23:22-Heimerfolg und auswärts klauten die Söflinger ebenfalls einen Punkt (27:27).

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