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Den Saisonabschluss hatte sich der Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm zumindest sportlich etwas anders vorgestellt. Im letzten aber sowieso für die Platzierung bedeutungslosen Bayernliga-Aufstiegsrundenspiel unterlagen die Devils im Derby gegen den ESV Burgau 2000 mit 5:8 (2:2, 1:2, 2:4). Vor der Saisonrekordkulisse von 1000 Zuschauern im Eisstadion Neu-Ulm gab die größere Effektivität der Gäste vor dem gegnerischen Gehäuse den Ausschlag. Zudem musste VfE-Schlussmann Konstantin Bertet (36.) mit einem Verdacht auf einen Bänderriss im Ellbogen beim Stand von 3:3 vom Eis. Das dann zwischen die Pfosten beorderte 19-jährige Talent Patrick Wagner konnte einem bei einigen Burgauer Treffern aber leid tun.

Er war mehr als einmal von seinen Vorderleuten in der Abwehr im Stich gelassen worden. Letztlich spielte aber die Niederlage keine Rolle mehr. Der Aufstiegszug war für den VfE bereits am Freitag mit dem 8:3-Erfolg des EHF Passau beim EV Fürstenfeldbruck abgefahren. Der EC Pfaffenhofen steigt auf, der ERV Schweinfurt und Passau halten die Klasse. Die Devils belegen den undankbaren aber achtbaren vierten Rang in der Aufstiegsrunde.  „Wir sind trotzdem mit der Saison sehr zufrieden. Die individuelle Entwicklung der Spieler ist gut. Das ist auch ein Lernprozess für die Jungs. Sie sehen, wie knapp es ist. Das ist eine Motivation für die neue Saison“, bilanzierte VfE-Trainer Robert Linke.

Gegen Burgau hatten Jonathan Schalk (5.), Nicklas Dschida (10.), Michael Simon (35.), Dominik Synek (45.) und Petr Ceslik (49.) bei den acht Gegentoren (6., 11., 36., 38., 46., 46., 49., 60.) ins Schwarze getroffen.