Eishockey Eishockey-Pokal geholt, neue Saison geplant

Einige VfE-Cracks bei der Ruhepause auf der Bank.
Einige VfE-Cracks bei der Ruhepause auf der Bank. © Foto: Apprich
neu-Ulm / Groninger 26.03.2018

Zwei Mal wurde bislang der Pokal des Bayerischen Eisport-Verbandes (BEV) ausgespielt. Und wie schon 2017 heißt auch 2018 der Sieger VfE Ulm/Neu-Ulm. Der Eishockey-Landesligist spannte seine Anhänger im Finalrückspiel vor dem Saisonrekord von 800 Zuschauern im Eisstadion Neu-Ulm gegen die Bezirksligamannschaft des EHC Waldkraiburg II aber lange auf die Folter. Nach der 4:5 (1:0, 1:3, 2:2)-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen am Freitag standen die Schützlinge von Trainer Robert Linke unter Zugzwang. Stürmer Benedikt Stempfel erlöste dann mit dem entscheidenden Treffer zum 4:2 (0:0, 2:1, 2:1)-Erfolg 76 Sekunden vor dem Abpfiff die Fans der „Devils“.

Zuvor hatten die Gastgeber bereits zahlreiche beste Torgelegenheiten ausgelassen. „Das Problem war unsere Chancenverwertung“, bilanzierte der zweite VfE-Vorsitzende Georg Meißner. Die Gäste hatten die zweimalige Führung des VfE durch Jan Michalek (25.) und Armin Nußbaumer (33.) jeweils ausgeglichen. Petr Ceslik (49.) und eben Stempfel konnten die Überlegenheit der „Devils“ dann doch noch für einen versöhnlichen Saisonabschluss nutzen. In Waldkraiburg hatten Dominik Synek (2), Nicklas Dschida und Felix Anwander für die Linke-Schützlinge getroffen.

Schon vor dem letzten Saisonspiel ging der Blick voraus auf die nächste Spielzeit. „Der Kern der Mannschaft hat zugesagt. Wir können weiter mit den Eckpfeilern planen“, frohlockt Linke. Torwart Konstantin Bertet, die Verteidiger Armin Nußbaumer und Patrick Meißner, Pokalheld Stempfel sowie die Sturmkollegen Joschua Eckmann und die Ausnahmekönner Petr Ceslik und Dominik Synek bleiben der Mannschaft erhalten. Georg Meißner: „Wir haben vom jetzigen Kader nur zwei oder drei Wackelkandidaten. Es sieht ganz gut aus.“ Zumal in der neuen Landesligasaison die Messlatte noch etwas höher gelegt wird. Linke betont: „Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die oben mitspielen kann.“ Anfang April sollen schon die ersten Neuverpflichtungen feststehen.

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