Volleyball Duo hat den Klassenerhalt als klares Ziel

Beim Schmettern: Nicole Schmiedt (SSV 46).
Beim Schmettern: Nicole Schmiedt (SSV 46). © Foto: Ufuk Arslan
Blaustein / af 30.12.2016

Der Blick geht schon voraus, nach dem Jahreswechsel starten die Spielerinnen langsam wieder im Training in die Vollen. Vor dem Rückrundenauftakt am 14. Januar stehen in der Volleyball-Oberliga der Damen zwei der drei Vereine aus der Region im Tabellenkeller. Der TSV Blaustein ist mit nur einem Punkt und keinem gewonnen Spiel als Schlusslicht auf Platz zehn, während die Damen des SSV Ulm 1846 sieben Zähler mehr auf dem Konto haben und einen Platz über Blaustein in der Tabelle stehen. Dagegen rangiert der VfB Ulm mit 15 Punkten solide an fünfter Position.

„Das war eine unglückliche Hinrunde für uns“, sagt Blausteins Abteilungsleiter Roland Denner: „Es gab viele enge Spiele, bei denen es am Ende leider nicht gereicht hat.“ Dennoch hat die Mannschaft noch den Klassen­erhalt als Ziel vor Augen. „Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen und alles versuchen, was möglich ist, und nach vorne schauen“, sagt Denner.

Auch Ligakonkurrent SSV 46 ist nicht zufrieden nach zehn Spieltagen. „Die Hinrunde lief nicht nach Wunsch, es wäre mehr drin gewesen“, sagt Trainer Florian Hertle, gibt sich aber zuversichtlich: „Der Klassenerhalt ist möglich. Wir wollen auf alle Fälle den Relegationsplatz erkämpfen.“

Der ist greifbar für den SSV 46, weil das Team nur einen Punkt hinter dem Drittletzten steht. Als Achtplatzierte würden die Ulmerinnen nach Saisonende in der Relegation um den Klassenerhalt spielen. Die letzten zwei Klub in der Oberliga steigen direkt ab.

Die Volleyballerinnen des VfB Ulm können der Rückrunde hingegen vergleichsweise gelassen entgegensehen. „Das Mittelfeld haben wir angestrebt, und dort stehen wir auch gerade“, sagt VfB-Spielerin Kristiane Ganzenmüller. Dennoch wünscht sich Trainer Stefan Weyer mehr Konstanz im Spiel seiner Damen, um dann auch enge Partien zu gewinnen.

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