Erbach / swp

Dreimal Gold und einmal Bronze: Mit vier Medaillen und als bester Verein kehrten die U-18-Judoka des TSV Erbach von den süddeutschen Meisterschaften in Großherdern zurück. Vier der fünf angetretenen Athleten konnten sich mit ihrer Leistung für die deutschen Meisterschaften qualifizieren, die Anfang März in Leipzig stattfinden.

Als Landesmeister ging Dimitrij Popp (Klasse bis 46 kg) an den Start. Technisch perfekte Wurfaktionen forderten ihm nicht zuviel Kraft und Kondition in den Hauptrundenkämpfen ab. Im Finalkampf  traf er auf Dauerrivalen Max Düsterdiek aus Freiburg. Zum wiederholten Mal konnte dieser dem Doppelärmel-Griff von Popp nichts entgegenzusetzen. Ein hieraus angesetzter Fußwurf bracht die Führung, die der Erbacher mit weiteren Attacken im Boden und Stand über die Zeit retten konnte.

Udsilauri-Zwillinge top

Als württembergischer Vizemeister überzeugte Daniel Paulsin mit zwei Siegen, einen davon gegen den amtierenden Landesmeister Kevin Kaiser. Im Halbfinale wurde er durch einen Armhebel gestoppt. Im Kampf um Platz drei sicherte er sich gegen den Gröbenzeller Kontrahenten aber  einen klaren Sieg, Bronze und ebenfalls die Fahrkarte zur DM. Einen anderen Verlauf nahm das Turnier für den Vize-Landesmeister Andreas Laupheimer (60 kg). Ein gewonnener Kampf reichte nur für den neunten Platz, der Laupheimers  Stärke nicht gerecht wurde.

Die Zwillinge George und Daniel Udsilauri wurden von Landestrainerin Trixi Kästle für die süddeutsche Meisterschaft gesetzt. Bis 90 kg konnte George Udsilauri auch ohne Probleme mit ansprechendem Judo ins Finale einziehen. Gegen Michael Weber aus Arnsberg setzte er sich mit einem Würgeansatz und der  effektvollen Hebeltechnik im Bodenkampf durch und machte den Finalsieg perfekt. Daniel Udsilauri hatte im Schwergewicht über 90 kg keine Probleme. Er setzte sich mit vielseitigen Techniken durch und sicherte sich Gold im Schwergewicht.