Baseball Doppelte Schwabenpower für Ulmer Baseballer

Die Ulmer Baseballer freuen sich über die Neuzugänge Efthimios Flüge (links) und Lukas Antonius.
Die Ulmer Baseballer freuen sich über die Neuzugänge Efthimios Flüge (links) und Lukas Antonius. © Foto: Matthias Kessler
Detlef Groninger 03.01.2018
Efthimios Flüge und Lukas Antoniuk kommen vom deutschen Baseball-Meister Heidenheim Heideköpfe nach Ulm.

Jetzt fehlen nur noch maximal vier Akteure für den Baseball-Wunschkader des Bundesliga-Neulings VfB Ulm Falcons. In Efthimios „Timmi“ Flüge und Lukas Antoniuk konnten nämlich zwei vielversprechende Neuzugänge von der Brenz an die Donau gelotst werden.

Das schlagkräfitge Duo sammelte in der vergangenen Saison beim amtierenden deutschen Meister Heidenheim Heideköpfe bereits Erfahrungen in der Eliteklasse. „Das sind junge deutsche Spieler, die Gas geben und sich entwickeln wollen. Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass sie wichtige Bestandteile der Mannschaft werden“, verkündet VfB-Abteilungsleiter Florian Steinborn, der den 21 Jahre alten Efthimios Flüge selbst schon zu dessen Juniorenzeit trainiert hat.

„Timmi“ war in der zweiten Garnitur der „Heideköpfe“ in der zweiten Bundesliga der beste Schlagmann und kam auf fünf Home­runs. Die „Falcons“ sind sein Heimatklub. Flüge, der auch für das dritte Base vorgesehen ist, war an Heidenheim ausgeliehen. „Er hat nie richtig die Chance bekommen, sich über eine längere Zeit in der ersten Liga zu beweisen“, ergänzt Steinborn. „Ich hoffe, dass er bei uns dann den Durchbruch schafft.“

Beide Seiten profitieren

Diese Erwartungshaltung gilt auch für den 22 Jahre alten Lukas Antoniuk, der für die kommende Spielzeit von den Heidenheimern kostenneutral ausgeliehen wird. „Wir haben ein partnerschaftliches Verhältnis mit den Heideköpfen. Das ist doch eine Win-Win-Situation für beide Vereine. Die Spieler bekommen bei uns Einsatzzeiten in der Bundesliga und können sich weiter entwickeln“, betont Abteilungsleiter Florian Steinborn. Lukas Antoniuk, auf mehreren Positionen einsetzbar, gab seine sportliche Visitenkarte an der Brenz hauptsächlich in der zweiten Mannschaft ab. „Dort war er einer der Leistungsträger. Er ist für uns der nächste perfekte Baustein“, sagt Steinborn.

Der endgültige Kader (Kontakte bestehen noch zu U-23-Nationalspielern aus dem EU-Ausland) für die Premierenrunde der „Falcons“ in der Bundesliga soll spätestens Anfang März feststehen. Dann beginnt die heiße Phase der Vorbereitung für den Saisonauftakt am 31. März auf dem eigenen Gelände mit zwei Spielen gegen die Saarlouis „Hornets“, einer der Hauptkontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Großteil der Konkurrenz macht sich übrigens im sonnigen Süden für den Ernstfall fit. Steinborn: „Das geht bei uns wohl nicht aus Budgetgründen.“