Ulm / dg

Eishockey ist in der Region wieder salonfähig. Der Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm hat einige blühende Pflänzchen in der massiv verbrannten Erde, die die drei Vorgängervereine mit ihren finanziellen Pleiten hinterlassen haben, gedeihen lassen. Platz vier mit einem völlig umgekrempelten Kader – elf Neuzugänge wurden integriert – in der Bayernliga-Aufstiegsrunde und der knapp verpasster Sprung nach oben liefern den Ansporn für die neue Runde.

„Wir hatten uns als Mannschaft ab Mitte November gefunden und dann gesehen, was möglich ist“, sagt VfE-Geschäftsführer Patrick Meißner rückblickend. Meißner ist federführend im Marketingbereich tätig und wohl auch in der kommenden Saison als Verteidiger im Einsatz. „Vielleicht ist es im Vergleich zur Vergangenheit nicht schlecht, dass wir noch nicht aufgestiegen sind. Früher wurde vielleicht zu viel zu schnell gewollt.“

Der Zuspruch auch im Umfeld liefert die Motivation für den sportlich nächsten Schritt auf der Treppe nach oben. Mit 2502 „Followern“ im Social-Media-Bereich haben die Devils inzwischen den Bestwert aller bayerischen Landesligisten.

Treffen mit Fans am Samstag

Und beim bedeutungslosen letzten Saisonspiel (5:8 gegen den ESV Burgau 2000) gingen die angebotenen 70 Trikots der Devils alle über den Ladentisch. Zum Rundenabschluss wird sich die komplette Mannschaft noch einmal dem Publikum präsentieren – und zwar am Samstag (17 Uhr) in der Poterne 8, in der Neu-Ulmer Schützenstraße 59.

Derweil arbeiten Trainer Robert Linke und Vorstandsvize Georg Meißner mit Hochdruck an der Zusammenstellung des aber kaum veränderten Kaders für die neue Saison. Gerüchteweise ist der 30-jährige Stürmer Alexander Krafczyk (14 Tore und 23 Vorlagen in 18 Spielen) vom Ligakontrahenten ESV Buchloe ein Thema. Patrick Meißner sagt dazu: „Das ist ein Wunschgedanke. An solch einem super Spieler sind nicht nur wir interessiert.“

Info Fans können vor dem Fanftreffen am Samstag auf  www.devilshockey.de/home/auktion/ die getragenen Trikots der Spieler ersteigern. Die Leibchen werden dann am Samstag vom jeweiligen Akteur überreicht.