Handball-Landesliga Derby in der Kuhberghalle

Zuletzt einer der besseren Vöhringer: Thilo Brugger.
Zuletzt einer der besseren Vöhringer: Thilo Brugger. © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm / uwe 09.11.2018

TV Gerhausen Dieser Name passt auf keine Anzeigetagel: Die SG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf ist am morgigen Samstag (20 Uhr) zu Gast in der Blaubeurer Dieter-Baumann-Halle. Die Mannschaft um Trainer Andreas Rascher ist aktuell Achter in der Württembergliga und rangiert damit unmittelbar vor Gerhausen.

In der vergangenen Saison ging das Heimspiel klar an den TVG. Die Mannschaft um Jochen Trinkner sollte an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, dann müsste es auch dieses Mal wieder gelingen. Zudem möchte man natürlich den Nimbus der Unbesiegbarheit in der heimischen Halle erhalten.

HSG Langenau Vor einer schweren Auswärtshürde steht die HSG Langenau/Elchingen am Sonntag (17 Uhr) beim Absteiger TSV Deizisau. Die Gastgeber stehen mit einem Pluspunkt sowie einem Spiel mehr auf Platz sechs der Württembergliga und damit direkt vor der HSG.

Von der Spielanlage her ähneln sich die Mannschaften. Beide versuchen über eine schnelle erste und zweite Welle zu einfachen Abschlüssen zu kommen. Im Lager der HSG herrscht nach den Kantersiegen gegen Lauterstein und Ostfildern glänzende Stimmung. Diese Euphorie möchte man mit nach Deizisau nehmen und die Erfolgsserie fortsetzen.

Allerdings muss das Trainergespann Baresel/Meiners auf Jan Schaden verzichten, der mit einer Fingerverletzung ausfällt. Marco Mannes war die ganze Woche über krank, zudem plagen sich Henrik Schenk mit einer Bauchmuskelzerrung und Daniel Ruoff mit einer Steißbeinprellung.

TSG Söflingen II – SC Vöhringen Bereits am heutigen Freitag (19.30 Uhr) steigt das Landesliga-Derby in der Kuhberghalle. Dabei herrscht bei den Gästen aus Vöhringen alles andere als gute Laune. Die Leistung bei der Niederlage gegen Feldkirch war unterirdisch – in der Abwehr zartbesaitet, im Angriff mit haarsträubenden Abschlüssen. Das sollte heute besser werden, sonst gibt’s bei der TSG Söflingen II wohl nichts zu erben.

TSG-Coach Philipp Eberhardt erwartet einen individuell sehr gut besetzten Gegner: „Der Rück­raum hat es in sich und ist uns körperlich klar überlegen. In Verbindung damit haben sie gute Außenspieler, vor allem auch im Gegenstoß und einen guten Torwart.“ Allerdings nicht, wenn sie so spielen wie zuletzt. Für die Söflinger wird es darauf ankommen wieder ihre Stärken auszuspielen, wovon in Saulgau auch wenig zu sehen war. „Wir haben hoffentlich eine schöne Kulisse und schauen, dass wir auf jeden Fall ein besseres Spiel machen“, sagt der Trainer Eberhardt, der nur auf Alexander Unseld verzichten muss.

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