Eishockey Devils: Torwart Maximilian Güßbacher verlängert Vertrag

Maximilian Güßbacher bleibt ein Devil.
Maximilian Güßbacher bleibt ein Devil. © Foto: Rudi Apprich
Neu-Ulm / Detlef Groninger 01.02.2019
Devils-Torwart Maximilian Güßbacher hat seinen Vertrag verlängert. Nun geht es ins Derby beim ESV Burgau 2000.

Vor dem brisanten Nachbarschaftsduell in der Bayernliga-Aufstiegsrunde an diesem Freitag (20 Uhr) beim ESV Burgau meldet Eishockey-Landesligist VfE Ulm/Neu-Ulm die erste Vertragsverlängerung im Kader: Torwart Maximilian Güßbacher hat sich wie schon zuvor Trainer Robert Linke für die nächsten zwei Jahre an die Devils gebunden. „Er hat sich sehr gut entwickelt und bringt alle Voraussetzungen für einen guten Torwart mit. Er hat uns mit seiner ruhigen Art in vielen Partien im Spiel gehalten“, lobt der zweite VfE-Vorsitzende Georg Meißner den 21-Jährigen. „Er ist inzwischen mindestens gleichwertig mit Konstantin Bertet.“ Der 39-jährige Bertet war in der vergangenen Saison die  Nummer eins, steht aber beruflich bedingt nicht immer zur Verfügung.

Weitere Zusagen

Zudem haben sechs weitere Akteure mündlich für die neue Spielzeit zugesagt, aber die Verträge noch nicht unterschrieben. Die Namen werden erst bekannt gegeben, wenn die Tinte auf dem Kontrakt trocken ist. „Dazu werden noch die einheimischen Spieler kommen. Bei Patrick Meißner, Armin Nußbaumer und anderen wird nicht viel im Weg stehen für eine Vertragsverlängerung“, ergänzt Georg Meißner.

Devils-Kultspieler Manfred Jorde, dessen Trikot seit seinem Karriereende unter dem Hallendach des Eisstadions hängt, wird künftig Robert Linke zur Seite stehen. „Ich würde die Bezeichnung Co-Trainer nicht offiziell in den Mund nehmen“, sagt Meißner. „Wir werden uns nach der Saison in dieser Richtung noch einmal zusammensetzen. Bobby wollte, dass Jorde als erfahrener Mann ihn unterstützt.“

Nach drei Siegen in Serie, zwei davon mit Jorde als Assistent an der Bande, wird auch in Burgau vermutlich ohne Verteidiger Wolfgang Richter (beide Lippen mussten nach Platzwunde im Training genäht werden) der nächste Dreier angepeilt. „Ein Sieg ist eigentlich Pflicht“, verkündet Meißner. Zumal Burgau inzwischen – anders als in der regulären Runde – nur noch die erlaubten zwei Ausländer einsetzt und somit deutlich an Qualität eingebüßt hat.

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