Leichtathletik Dauber im Glaspalast in Topform

Stefanie Dauber (li.) strahlt mit Goldmedaille.
Stefanie Dauber (li.) strahlt mit Goldmedaille. © Foto: SSV 46
chu 14.02.2018

Eine Woche vor den deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund zeigte sich Stabhochspringerin Stefanie Dauber in Topform. In Sindelfingen wurde sie Süddeutsche Meisterin und verbesserte sich auf 4,30 m. Konkurrenz hatte Dauber im Glaspalast nicht, die sie höher hätte treiben können.

Als die 30-Jährige bei 4,00 m einstieg, waren alle anderen schon ausgeschieden. Ihre neue Hallenbestleistung von 4,30 m meisterte sie im zweiten Versuch und schob sich damit auf Rang sechs der deutschen Bestenliste. Auch die Versuche über 4,41 m sahen mit neuen, härteren Stäben nicht aussichtslos aus, so dass eine Top-Fünf-Platzierung bei den „Deutschen“ in Dortmund möglich scheint, auch wenn dort mit Lisa Ryzih Deutschlands Beste erst in die Saison einsteigt.

Eine Bronzemedaille für die Frauen des SSV 46 ergatterte Maria Herbinger, die auf der schwer zu springenden Anlage in Sindelfingen eine äußerst konstante Leistung mit sechs Sprüngen zwischen 5,74 und 5,87 m hinlegte. Nicht ganz rund lief es bei Kugelstoßerin Annika Schepers (SG Dettingen), die mit 13,54 m einen Meter hinter ihrer Bestleistung zurückblieb und mit Bronze vorlieb nehmen musste. Nur zwei Zehntel an einer Medaille vorbei lief Katharina Eich, die nach 25,48 im Vorlauf mit 25,57 Sekunden über 200 m Fünfte wurde.

Einziger männlicher Starter des SSV 46 nach zahlreichen verletzungs- und krankheitsbedingten Absagen war Mehrkämpfer Philip Kelterer. Mit einem sechsten Rang im Weitsprung mit 6,24 m sowie Hallenbestleistungen im Sprint, Hürdensprint und im Stabhochsprung zeigte er sich für den Hallenmehrkampf am Wochenende in Ulm gut vorbereitet.

Auf Rang acht lief das U-18-Quartett des SSV 46 mit Jule Tiltscher, Kim Gaupp, Carolin Bender und Anna Grupp. Einen Rang am Podest vorbei und trotzdem glücklich waren die U-20-Jugendlichen mit Anna Einsiedler, Valentina Steifensand, Anne Kotzan und Aimée Meißner, die in 1:47,57 Minuten Neunte der Frauenkonkurrenz wurden und dabei die Norm für die deutschen Jugendhallenmeisterschaften in zwei Wochen knackten.

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